
65 2. Schicht
Ackerstrasse 54, 8005 Zürich
Telefon 078 621 51 37
info@zweiteschicht.ch, www.zweiteschicht.ch
Di/Fr 12.00–19.00, Sa 12.00–17.00
VBZ: Limmatplatz 4, 13, 32
Die Uniform hat ausgedient. Die Uniform darf abtreten. In den Kleidersack? Nein, in die grenzenlose Freiheit! Schichtwechsel. Die Uniform hat Ausgang, sie darf tanzen und tun, was Spass macht. Ein Modelabel macht’s möglich. Es bringt die ausrangierten Uniformen und Arbeitskleider mit viel Liebe neu in Form. Bettina Zweidler ist die Oberste im Unternehmen und fühlt sich Hostessen-, Service-, Krankenschwestern-, und DDR-Uniformen verbunden. Ergo verpasst sie gleichgesinnten Damen und auch Herren ihre Kreationen. Die Uniformumgestalterin pimpt mit einem Augenzwinkern original Matrosengewänder, Polizist-Nötzli-Outfits und dergleichen mit farbig abgesteppten Nähten, neuen Nieten und mehr. Auf Wunsch und je nach Gusto bedruckt sie sie auch ganz individuell. Da soll niemand sagen, Uniformen seien nicht sexy – und sie halten noch dazu jahrelang. Die Uniformen können auch gemietet werden. Ist ein solcher Job eigentlich erblich? Nein, Zweiteschicht ist keine Generalstochter, sondern war mal Multimedia-Produzentin. So viel zur Quelle der Inspiration.
63 Adrinalina
Konradstrasse 66, 8005 Zürich
Telefon 044 271 07 75, Mobile 079 613 69 22
info@adrinalina.ch, www.adrinalina.ch
Di–Fr 12.00–19.00, Sa 12.00–17.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Zuerst bleibt die Luft weg. Das Herz fängt an zu rasen. Und dann will man nur noch eins – alles. Adrinalina ist mit «exciting fashion» treffend benannt und der Shoppingrausch perfekt. Es sind Kollektionen, die an der Fashion Week in São Paolo auftreten, zusammen mit Frauen wie Gisèle Bündchen, und dann geht’s nach Zürich ... will heissen: Bossa Nova in jeder Naht. Weit muss man reisen, um an die besten brasilianischen Prêt-à-porter-Labels zu kommen, schweizweit immerhin bis nach Zürich, wo das einzige Geschäft mit einem solchen Angebot zu finden ist. Die Modelle sind teilweise komplett von Hand gearbeitet – wie diejenigen der Hauskollektion – oder mit speziellen Motiven, Farben und Stoffen manuell liebevoll veredelt. Das Grundmaterial ist Baumwolle, und von jedem Teil gibt es maximal sechs Kleidungsstücke. Noch rarer sind die Taschen und Accessoires, meist Einzelstücke, die mit keiner Maschine je in Berührung gekommen sind. Und was sind Taschen ohne die passenden Schuhe, und was ist das Ganze ohne hippe Jeans aus Brasilien? Eben! Und jetzt heisst es qualitativ hochstehend und ethisch bedenkenlos einkaufen.
70 Alsamendi Barcelona
Limmatstrasse 215, 8005 Zürich
Telefon 044 271 06 60
contacto@alsamendi.com, www.alsamendi.com
Di–Fr 12.00–19.00, Sa 12.00–17.00
VBZ: Quellenstrasse Linien 4, 13
Frisch gewagt – ist schon gewonnen. Deshalb nennt Javier Alsamendi seine aktuelle Kollektion «Bekenne Farbe». Die schlichten, alltagsfähigen Schnitte für Mann und Frau sind in edle Materialien wie Viskose, Popeline-Baumwolle, Satin und Seide umgesetzt. Verspielt arrangierte Satinbänder und dezente Muster adeln die Kleider und entfalten ihre Wirkung zusammen mit den Farben, die zentral sind in der modischen Aussage: «Farben beschützen die Seele und bewahren die Energien des Menschen. Jede hat eine spezielle Bedeutung und Kraft», sagt der Designer, dessen Laufbahn von Montevideo über Barcelona nach Zürich führt. «Die einzelnen Schnitte meiner Arbeiten nehmen diese auf und spielen damit.» So steht Weiss für Reinheit, Gelb für Fröhlichkeit, Rot für Mut und Kraft, Blau für Stille und Grün für Ursprünglichkeit. Ein Kleid. Ein Statement.
36 Altona
Hohlstrasse 7, 8004 Zürich
Telefon 043 317 93 08
altona@bluewin.ch, www.altona.ch
Mi–Fr 12.00–18.30, Sa 11.00–17.00
VBZ: Helvetiaplatz Linien 8, 32
Das Geschäft heisst wie der schicke Hamburger Stadtteil Altona, weil Anne Drammeh die zurückhaltende hanseatische Eleganz mag. Keine unnötige Aufregung verursachen die Labels, die dort verkauft werden – cooles Understatement ist angesagt. Zum Beispiel bei Neles Kollektion, die sich auf das Essenzielle konzentriert. Auch die Strickbasics von Henningsen sind schlicht moderne Klassiker aus hochwertigen Garnen, gefertigt in Deutschland. Relativ neu im Sortiment und ein fröhlicher Kontrast ist das Label Schneider der ebenfalls in Hamburg ansässigen Modemacherin Ines Schneider. Sie entwirft bunte, verspielte Kleider aus nach eigenen Entwürfen bedruckten Seidenstoffen, auf denen sich Elefanten, Pusteblumen oder Seepferdchen tummeln. Weiterhin im Sortiment sind die T-Shirts von Schiesser Revival, die Clogs von Berkemann und für den Sommer Sandalen von Birkenstock sowie – hingehört! – die in Schweden handgefertigten Holz-Clogs des 70er-Jahre-Labels Swedish Hasbeens.
14 Amok
Ankerstrasse 61, 8004 Zürich
Telefon 044 291 20 64
info@amok.ch, www.amok.ch
Mo–Fr 13.30–18.30, Sa 12.00–16.00
VBZ: Bezirksgebäude Linien 2, 3
Kernstrasse Linie 32
Diese Frau gibt nicht auf! Seit 1996 schneidert Männermodemacherin Sandra Kuratle die tollsten Röcke – mittlerweile 50 verschiedene Modelle – um sie an den Mann zu bringen, und was passiert? Wir schauen näher hin: Da steigt ein solches Exemplar in den Laden ab – und taucht mit Hemd und Hose, Pullover und Jacke, einem T-Shirt oder einem Accessoire der Marke wieder auf, was natürlich auch eine gute Wahl ist. Dennoch zeigt sich, dass die Herren nicht so viel Mumm haben wie die Damen einst, als sie ihre Röcke abwarfen und in Hosen stiegen. Zur Entschuldigung des starken Geschlechts sei gesagt, dass Männer schon Hosen trugen, als sie noch als Germanen oder Kelten durch die Gegend liefen. Da braucht es eine gewisse Umgewöhnungszeit. Daher wird die Auswahl an geläufigen Männersachen im kleinen Geschäft im Hinterhof weiterhin gross bleiben, die Röcke sind verfügbar, und sollte es Spezialwünsche geben, dann kann ein Outfit durchaus auch massgefertigt werden.
71 Anne-Martine Perriard
Heinrichstrasse 177, 8005 Zürich
Telefon 044 272 09 72
info@annemartineperriard.ch, www.annemartineperriard.ch
Do/Fr 14.00-18.00, Sa 14.00-17.00
Di/Mi nach telefonischer Vereinbarung
VBZ: Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Dammweg Linien 4, 13
Vorhang auf für das Modell «Le petit noir et la grande dame». Es ist ein surrealistisches Stück, das da gegeben wird, denn das Kleine Schwarze ist nicht wirklich klein, und die welterfahrene Dame betritt die Bühne mit der Schleppe voran. Anne-Martine Perriards einmalige und sehr persönliche Mode versetzt in ein wunderbares Universum, wo nostalgische Weiblichkeit und kokette Verführung zuhause sind. Treten die Kreationen jedoch hinaus auf die Strasse vor dem piekfein herausgeputzten Viadukt, sind sie ganz von heute: Die Semi-Couture in verhaltenen Tönen, die Röcke und Oberteile mit Lingeriedetails und Vintage-Zitaten, die glänzenden und matten Stoffe und Tonalitäten von Schwarz mit den seltenen Aufhellern setzen einfach ihre eigenen Zeichen.
Und noch etwas: Es ist hier erhältlich, dieses Portemonnaie, das nach einem alten traditionellen Schnitt aus kernigem Leder gefertigt wurde, das man irgendwo in einer anderen Zeit schon mal gesehen hat und jetzt wieder haben muss.
38 Architekturforum Zürich
Brauerstrasse 16, 8004 Zürich
Telefon 043 317 14 00
mail@af-z.ch, www.af-z.ch
Di/Mi/Fr 12.00–18.00, Do 16.00–22.00, Sa 11.00–17.00
VBZ: Helvetiaplatz Linien 8, 32
Militär-/Langstrasse Linien 31, 32
Seit 1987 ist das Architekturforum Zürich mit über 150 Ausstellungen und weit mehr Veranstaltungen ein Ort der Auseinandersetzung über aktuelle Positionen der Architektur und des Städtebaus geworden, der über Zürich hinaus ein fester Bestandteil des kulturellen Angebots ist.
Gegründet wurde das Architekturforum von engagierten Architektinnen und Architekturvermittlern nicht zuletzt unter dem Eindruck der damaligen politisch aufgeheizten Atmosphäre mit dem Ziel, eine «Plattform für aktuelle Stellungnahmen und Debatten zu schaffen, aber auch ein Instrument, um auf die Planungs- und Baupolitik diskursiv einzuwirken. Kurzum ein Ort, der Bühne, Kanzel, Hörsaal und Ausstellungsraum zugleich ist.» Diese Zielsetzungen haben nach wie vor ihre Gültigkeit. Getragen wird das Architekturforum Zürich von aktuell rund 730 Mitgliedern des Trägervereins.
Mit dem Umzug aus der Altstadt in den Kreis 4 im April 2008 hat sich der Wunsch nach grösserer Präsenz im Stadtraum und mehr Platz für Ausstellungen und Veranstaltungen erfüllt, das Architekturforum ist seither zum eigentlichen Treffpunkt für an Architektur, Landschaftsarchitektur, Städtebau aber auch Design Interessierte geworden.
29 Atame und Stefan Steiner
Anwandstrasse 5, 8004 Zürich
Telefon 044 242 85 13
mail@atame.ch, www.atame.ch
info@stefansteiner.ch, www.stefansteiner.ch
Di–Fr 12.00–19.00, Sa 11.00–16.00
VBZ: Helvetiaplatz Linien 8, 32
Wenn man an die grossen Schaufenster in der Anwandstrasse tritt, fallen einem gleich die Schaufensterpuppen mit den aktuellen Outfits von Atame und Stefan Steiner auf. Im Hintergrund, aber nicht minder eindringlich, zwei Deckenleuchten, original Sputnikdesign, die ein warmes, einladendes Licht ausstrahlen – charmante Intimität. Die Kunden werden von den beiden Designern persönlich empfangen und fachkundig beraten. Hier zählen hohe Ansprüche an gutes Design, an Passform und Tragkomfort.
Die prägnante Frauenkollektion von Atame ist feminin, körpernah geschnitten und strahlt einen schlichten, urbanen Chic aus.
Stefan Steiners Sommerkollektion besticht durch eine klare, schmale Silhouette und zeichnet sich durch eine sensible Positionierung von kleinen, markanten Details aus.
Neu ist auch ein scharf geschnittener Trenchcoat im Sortiment.
61 Barré
Konradstrasse 55, 8005 Zürich
Telefon 043 317 19 79
a.frischknecht@barre.ch, www.barre.ch
Mi–Fr 13.00–18.00, Sa 10.00–16.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Das ist der Stoff, der das Wohn-Ambiente ausmacht – je nach Lichteinfall, tags und nachts unterschiedlich, in allen Farben, Mustern und Ausführungen. Vorhang auf für Fashion am Fenster und Dekorationsstoffe, die Möbeln und Räumen ein neues Gesicht geben. Für viel Effekt braucht es keine teure Schönheitskur: Bei Barré gibt es bekannte Schweizer Fabrikate zu Vorzugspreisen. Was nicht heisst, dass die Qualität zu wünschen übrig lässt, sondern, dass Mustermetragen oder Zweitwahlballen angeboten werden. Letztere unterscheiden sich von den regulären Produkten durch minimale Farbabweichungen oder kleine Unregelmässigkeiten im Gewebe, die jedoch für Nichtfachleute kaum oder gar nicht sichtbar sind. Jeden Monat ergänzen neue Stoffe das Angebot. Wer nicht selber näht, lässt sich von Barré zu Hause beraten und alles ausmessen. Die fertigen Vorhänge, Tischdecken, Kissen und Bettüberwürfe sitzen garantiert massgeschneidert.
26 Basman
Anwandstrasse 34, 8004 Zürich
Telefon 044 241 83 70
info@basman.ch, www.basman.ch
Di nach Vereinbarung, Mi–Fr 10.00–13.00 + 15.00–18.00
Sa 10.00–16.00
VBZ: Bäckeranlage Linien 8, 31
Helvetiaplatz Linien 8, 32
Kalkbreite Linien 2, 3, 32
Basman von morgens bis abends. Von Kopf bis Fuss. Für Männer und Frauen.
Zweimal im Jahr gibt es eine neue Kollektion; man wird beraten wie ein Freund und findet garantiert, was wirklich passt. Ein eingespieltes dreizehnköpfiges Team kümmert sich um jedes Detail. Alle Kleidungsstücke werden ausschliesslich in der Schweiz produziert.
Neben der laufenden Kollektion zeigt Basman in diesem Frühjahr das «andere Brautkleid» und schmückt die Herzallerliebsten mit festlichen Roben. Ob in Weiss oder Farbe, mit Blumenmuster oder Stickerei, lang oder kurz, enganliegend oder weit, tief dekolletiert oder streng geschlossen: Das Brautkleid steht im Mittelpunkt und das Outfit des Bräutigams ihm in nichts nach.
53 Beige
Josefstrasse 10, 8005 Zürich
Telefon 044 272 74 22
mail@beige.ch, www.beige.ch
Di–Fr 12.00–19.00, Sa 11.00–17.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Exquisite Stoffe, feminine Schnitte und fein umgesetzte Details zeichnen die Kollektionen von Beige aus. Es ist die Faszination der Textildesignerinnen Manuela Helg und Karin Maurer, unkonventionelle Stoffe mit eigener Ästhetik und hohem Tragkomfort zu entwerfen. Je nach Saison werden die Stücke aus winterlich warmem Merinostrick bis hin zu dünnen sommerlichen Lochmusterstoffen aus Baumwolle gefertigt. Die Kollektionen werden in kleinen Auflagen in einer Schweizer Strickerei produziert – made in Switzerland.
Im Frühjahr 2009 haben die Gestalterinnen ihr Ladenlokal an der Josefstrasse erweitert und neu eingerichtet. Beige hat das Konzept für die Neugestaltung selbst entwickelt. Entstanden ist eine spannende Mischung von Tradition und Avantgarde, die ganz der Handschrift ihrer Kollektionen entspricht.
Eine Auswahl ihrer Produkte ist zudem in ausgesuchten Boutiquen verschiedener Schweizer Städte erhältlich oder kann über den Online-Shop von Beige bestellt werden.
35 Bikini
Zeughausstrasse 55, 8004 Zürich
Telefon 044 242 28 50, www.bikini-zuerich.ch
Mi–Fr 15.00–18.30, Sa 12.00–16.00
VBZ: Helvetiaplatz Linien 8, 32
Und es dreht sich doch: glänzend schwarzes Vinyl auf dem Plattenteller. Fans schwören auf den echten Klang, der aus den Rillen kommt. Leckerhäppchen aus Jazz, Rock, Black Music und anderen Musiksparten gibt es bei Bikini. Heisse Sounds spülen stilbewusste Menschen ins Haus. Hier werden die Platten bedächtig und ein wenig stolz durchgesehen, man sucht sorgfältig aus, legt auf, und für Stimmung und guten Ton muss etwas getan werden. Bikini ist eine Adresse, die während Jahren mit Platten Erfolg hat. Doch nicht nur. Ist man an diesem sympathischen Ort angelangt, kommen nämlich die Kleinmöbel, Wohnaccessoires, Nippes und der Modeschmuck ins Spiel, die zusätzlich Lust machen auf die guten alten 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Im Universum von Geschäft und Musikzimmer treffen sich allerlei Sammler, Liebhaber, Fans und andere Leute, die hier Trouvaillen finden, die sie selber und Beschenkte glücklich machen. Und übrigens: Einen Stock tiefer, im Untergeschoss von Bikini, gibt es weitere Schätze zu entdecken.
68 Bogen 33
Geroldstrasse 33, 8005 Zürich
Telefon 044 400 00 33
info@bogen33.ch, www.bogen33.ch
Di–Fr 12.00–19.00, Do bis 20.00, Sa 10.00–17.00
VBZ: Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Es gibt eine Geschichte, warum der Bogen 33 so heisst, aber die interessiert heute niemanden mehr, weil alle glauben, von Anfang an dabei gewesen zu sein, sie also zu kennen. Auch das Bogen-Team ist zu älteren Hasen im Business geworden und bestellt die zweihundert Quadratmeter Soussol mit wechselnden Designklassikern und Trouvaillen, auf dass sie das Geschichtenerzählen selber übernehmen ... Bei dem vielstimmigen interessantschrägen Geplauder denkt dann die geneigte Kundschaft sofort in Richtung nachhause, wo die eigenen vier Wände auf aussergewöhnliche Einrichtungsgegenstände warten. Das Sortiment: Vom gemeinen Beizenstuhl über den raren P40 von Borsani bis hin zum schrägen No-Name-Wohnaccessoire findet man Cooles, Design, Eigenartiges und vieles mehr. Wer sucht, der findet oder dem kann geholfen werden. Neben dem An- und Verkauf von Einrichtungsgegenständen und Sammlerstücken des 20. Jahrhunderts gibt es auch eine hauseigene Vermittlung sowie Vermietung und Wohnberatung.
15 Bord Design Furniture
Badenerstrasse 123a (im Hof), 8004 Zürich
Telefon 043 243 69 11
info@bord.ch, www.bord.ch
Mi–Fr 14.00–19.00, Sa 10.00–16.00
VBZ: Bezirksgebäude Linien 2, 3
Kernstrasse Linie 32
Allein schon die Räumlichkeiten im Hof, früher einmal Pferdeställe, versprechen ein Einkaufserlebnis der besonderen Art. Noch schöner für Liebhaber des unkonventionellen Wohnens ist, was da heute so alles herumsteht: Möbel ausgewählter Designhäuser wie Vitra, SDR+, Serien Lighting, Thonet, Wogg, Horgen Glarus, Nanoo, Tom Dixon und anderer namhafter Marken mischen sich ganz nach aktueller Tendenz mit original Vintage oder neu aufgelegten Designklassikern von Eames, Panton, Prouvé oder Noguchi. Conny Bleuler verbindet Gebrauchtes und Objekte frisch ab Fabrik zu einer Einrichtung, die nach richtigem, gelebtem Leben aussieht. Mit der Leidenschaft für klassisches Design hofft die Geschäftsinhaberin natürlich immer, dass auch die von ihr ausgewählten zeitgenössischen Stücke dereinst zu Klassikern werden mögen. Für die Suche nach Vintage-Objekten unterhält das Geschäft eine Kartei.
44 Chez Lesunja Goldschmiede
Josefstrasse 77, 8005 Zürich
Telefon 044 381 74 77, Mobile 076 440 74 77
lesunja@bluewin.ch, www.lesunja-design.ch
Mi–Fr 10.00–12.00 + 13.00–19.00, Sa 10.00–16.00
VBZ: Limmatplatz Linien 4, 13, 32
Röntgenstrasse Linie 32
Die diplomierte Goldschmiedin mit deutsch-russischen Wurzeln denkt beim Entwerfen an Leute, die Klarheit und Verspieltheit nicht als Feinde anschauen, sondern in verschiedenen Harmonien sehen. Vintagestücke wie antike Gemmen in neuer Fassung zum Beispiel oder römisches Glas, das nach langer Zeit in der Erde im Schmuck von Chez Lesunja wieder ans Licht kommt. Gerne lässt sie sich beim Handwerk über die Schulter blicken, wenn sie an einer Spezialanfertigung sitzt, ein geliebtes Teil repariert oder ein neues Objekt kreiert, das einen sehr kurzen Weg von der Werkbank in die Vitrine hat. Dort präsentiert sich ausdrucksstarker Schmuck mit grosszügigen Formen, die von Natur, fernen Ländern oder klassischen Preziosen inspiriert sind. Gold, Silber, Platin und Palladium schmücken sich mit Diamanten, Naturperlen und bunt schillernden Edelsteinen. Ein opulent-einfaches Bijou übrigens, das immer glänzend ankommt, ist der klassische Solitär. Bei Lisa Fedjuschina kann man übrigens auch mit altem Familiensilber bezahlen.
3 Christine Weber Modedesign
Hallwylstrasse 54, 8004 Zürich
Telefon 044 240 00 10, info@christineweber.com
Mo–Fr 12.00–19.00
VBZ: Stauffacher Linien 2, 3, 8, 9, 14
Von aussen gesehen zeigt sich an dieser Adresse ein nostalgisch anmutendes Lädeli. Tritt man ein, so ist der Raum Atelier, Büro, Showroom und Produktionsstätte in einem. Christine Weber präsentiert nicht nur zweimal pro Jahr ihren Kundinnen die höchstpersönlich entworfene Kollektion, sondern sie fertigt sie hier auch selber, berät, verkauft und managt das Geschäft. Ihr Markenzeichen: eine feminine Grundgarderobe, bestehend aus Deux-pieces, Hemdblusen, Hosen, Kleidern, Jupes und Jacken. Keine kurzlebigen Fashion-Statements, sondern klassische Teile, die immer gehen. Doch aufgepasst: Beim näheren Hinsehen verguckt man sich gerne in die Details. Da nimmt ein Kragen fast unbemerkt eine raffinierte Wendung, eine Naht setzt Akzente, ein Stoff Zeichen. Die Aussage wird nie laut, damit die auf Mass gefertigten Teile zu Lieblingsstücken werden können. Auf Wunsch werden auch Businessanzüge, Abend- sowie Hochzeitskleider auf die Kundin zugeschnitten.
8 Cloud8
Claudia Stebler Schmuck
Zweierstrasse 38a, 8004 Zürich
Telefon 076 393 43 35
contact@cloud8.ch, www.cloud8.ch
Öffnungszeiten nach telefonischer Vereinbarung
VBZ: Werd Linien 9, 14
Clevere Ideen für Leute, die auf Wolke sieben schweben, entwickelt die Goldschmiedin und Schmuckdesignerin Claudia Stebler. Himmlisch romantisch ist auch das Häuschen, in das sie sich mit ihrem Atelier ganz frisch eingenistet hat. Eine Oase des Glücks, zwei Fenster zum Hof, von Rosen umrankt und von Mietskasernen umgeben. Das Bijou mit Kronleuchtercharme, Caféduft und einem auf Trauringe fokussierten Angebot wartet dort auf Verliebte. Die Verschmelzung ist Thema, die Zeichenhaftigkeit, und ein feines Augenzwinkern steckt noch dazu in den Kreationen. So erfreut sich die Kette «We got Balls» grosser Beliebtheit, zumal sie durch einfaches Verschieben kurz oder lang getragen werden kann. Für Claudia Stebler steht die Idee klar über der blossen Schönheit eines Schmuckstücks. Die schöne Form erfreue zwar das Auge, sagt sie, doch die kluge Idee amüsiere den Geist.
58 Dieng. Stilfrage
Hafnerstrasse 23, 8005 Zürich
Telefon 044 271 61 80, www.dieng-stilfrage.ch
Di-Fr 11.00-18.30, Sa 11.00-17.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Was Kathrin Dieng und ihr Team in ihrem urban gelegenen Geschäft – gleich hinter dem Hauptbahnhof – auf kleinem Raum vermitteln, ist von ausgesuchter Qualität mit Labels, die sich nicht in erster Linie an gängigen Modebildern orientieren, sondern vielmehr auf die Kundin zugeschnitten sind; stilbewusste, aber auch immer ein wenig experimentierfreudige Frauen. Stil? ... Man muss das Vertrauen haben, sich selbst zu sein. Und mutig genug, Kombinationen zu wagen, die andere meiden würden. Ruhige Wandlung zur gereiften Persönlichkeit ist Konzept. «Zusammen werden wir älter», erklärt die Chefin den Lauf der Dinge ohne Bedauern.
55 Dings
Zollstrasse 12, 8005 Zürich
Telefon 044 271 20 07
endras@noway.ch, www.dings.ch
Mo–Fr 10.00–19.00, Sa 10.00–17.00
VBZ: Sihlquai/HB Linien 4, 13
Picasso trug’s und Brigitte Bardot. Es gehört zu Gaultiers Markenzeichen und wird einmal mehr an Lande getragen: Schiff ahoi, das Matrosenshirt ist zurück! Dings bringt die blauweissen Streifen nach Zürich, in einer robusten Machart. Der Spass am Unverkennbaren, Eigenständigen ist typisch für Dings. Es kommen nur Produkte ins Geschäft, die Klasse haben, möglichst einmalig, überraschend, auch im Alltag tragbar und der Zeit so weit voraus sind, um unabhängig von Trendvorgaben und Must-haves der Saison zu erscheinen. Kleider, Schuhe, Taschen und Accessoires werden nach diesem erfolgreichen Konzept ausgesucht. Im Geschäft hängen unbekannte Marken neben Bekanntem, Basics neben Designerstücken. Günstig neben teuer. Wichtig ist die Qualität der Produkte: Seide, Merinowolle, Kaschmir oder hochwertige ägyptische Baumwolle werden bevorzugt. Seit 1993 hat sich Dings dem eigenen Streetstyle verschrieben und fusioniert verschiedene Modestile mit Erfolg.
25 Einzelheiten
Stauffacherstrasse 127, 8004 Zürich
Telefon 043 311 09 91, Mobile 079 598 47 63
info@einzelheiten.ch, www.einzelheiten.ch
Mi/Do 13.00-19.00, Sa 11.00-16.00
oder nach Vereinbarung
VBZ: Bäckeranlage Linien 8, 31
Im Ladenatelier von Cathérine Gauchat werden in aller Regel zuerst einmal Muster und Ornamente entworfen und in der Folge Produktideen realisiert. Eines Abends wird ein bedrucktes Musterpapier zufällig über eine Lampenbirne gehalten. Das zauberhafte Licht, das dabei entsteht, führt direkt zur Entwicklung einer Röhrenlampe. Ornamente werden aber auch als Wandflächen konzipiert, so dass sie sich, sparsam und gezielt eingesetzt, perfekt in die Raumstruktur einfügen. Und dies bei jedem Licht, zu jeder Tageszeit. Aus dem Spiel mit Mustern und knalligeren Farben entstehen auch edle Schachteln: kleine Wunschobjekte als Nischen für Kostbarkeiten. Erst als Lichtprojektion ist der Kreisel, oder vielmehr das Kreiselspielzeug, zu sehen. Muster, die sich in Gegenrichtung um einen Mittelpunkt drehen, im ständigen Widerstreit von Ordnung und ihrer Auflösung. Übrigens: Der wohl kleinste Imbissladen, Le Mur, mit dem stadtbesten Schoggikuchen befindet sich gleich um die Ecke an der Engelstrasse. Kuchen, Kaffee und ein Spiel am Töggelikasten mit den Ateliermitbewohnern zum Feierabend, das ist für Cathérine Gauchat Lebensqualität.
49 Einzigart
Josefstrasse 36, 8005 Zürich
Telefon 044 440 46 00
info@einzigart.ch, www.einzigart.ch
Di–Fr 11.00–18.30, Sa 10.00–17.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Alles, bloss kein gewöhnliches Geschäft, ist Einzigart. Das sagt ja schon der Name. Bekannt ist die Objekt- und Möbelgalerie, das Forum für Überraschendes und Geschenke, die Verkaufsfläche für Gastdesigner und vieles mehr schon lange. Und für den Ideenreichtum, der da zusammenkommt, um entdeckt zu werden. Nach dem Prinzip «mal aufstellen und schauen, was geht» wird die Akzeptanz neuer Erfindungen in Feldforschung getestet. Findet das Objekt des Monats seine Käuferschaft? Sind die Trends aus aller Welt auch in Zürich gefragt? Schnell schlägt der Puls der Zeit. Und was heute hip, ist morgen vielleicht schon hop und daher nicht mehr erhältlich. Anderes wird zum Klassiker. Neuerscheinungen stellen sich an Vernissagen vor und werden vom Publikum diskutiert. Anderes verschwindet ohne grosses Aufhebens. In einem Punkt läuft’s aber auch bei Einzigart ganz normal: Aussuchen, einpacken, bezahlen, mitnehmen und Spass haben – das ist das Shoppingerlebnis.
11 Elastique
Grüngasse 19, 8004 Zürich
Telefon 044 242 00 54, Mobile 079 235 27 61
info@elastique.ch, www.elastique.ch
Mi–Fr 15.00–20.00, Sa 11.00–17.00
VBZ: Bezirksgebäude Linien 2, 3
Werd Linien 9, 14
Elastique hat Grosses im Sinn: grosse Designernamen, grossartige Möbel, grosse Dimensionen. Los Angeles, Palm Springs. Hinter den grossen Scheiben der Neutra-Villa wohnt ein Leben in Glamour und Style. An die Interieurs von Filmstars lassen auch die Schaufenster von Elastique denken. Bewohnern einer durchschnittlichen Zürcher Wohnung wird’s beim Naseplattdrücken schwindlig. Wo bitte soll der sechs Meter lange Konferenztisch hin? Wer trägt den Clubtisch mit skulpturalem Marmorsockel in die Mansarde? Möbel glamouröser Ausmasse brauchen halt einen gewissen Auslauf, und wenn kein Platz da ist, muss man wenigstens anderes rauswerfen. Das macht auch der Elastique-Mann George so. Sein grosser Rauswurf findet zuweilen am Kreislauf-Wochenende statt, auf dem Parkplatz vor dem Geschäft: Wohnaccessoires und Möbelstücke aus den Fünfzigern bis Siebzigern. Das Schöne daran: So ein Autoscooter vom Rummel findet in einer Ecke Platz und erinnert erst noch an die erste rasende Liebe.
27 Erbudak
Engelstrasse 62, 8004 Zürich
Telefon 044 240 04 14
mail@erbudak.com, www.erbudak.com
Di–Fr 11.00–18.30, Sa 11.00–17.00
VBZ: Helvetiaplatz Linien 8, 32
Kalkbreite Linien 2, 3
In einer ruhigen Seitengasse bei der Bäckeranlage versteckt sich in einem ehemaligen Milchlädeli das kleine Einkaufsparadies von Dilara Erbudak. Nostalgische Elemente, die ganz von heute arrangiert sind, bestimmen das Interieur. Der Anprobe ist grosszügig Platz gewidmet. Die Kundin hat Raum und findet so ihre Zeit, um die von der gelernten Textildesignerin aufgespürten Kleider, Accessoires und Schmuckstücke in aller Ruhe auf sich wirken zu lassen. Die spannende Multi-Marken-Boutique bietet eine liebevoll zusammengestellte Auswahl aussagestarker Labels aus der ganzen Welt: klassische Strickteile, kuschelweiche Kaschmirpullover, weich fliessende Kleider, aufwendig verarbeitete Mäntel, spezielle Schuhe, schlichte Hosen, wunderschöne Taschen, verspielter Schmuck oder raffinierte Handschuhe. Ob von bekannten, aufstrebenden Namen oder gar von der eigenen Hausmarke, hier findet man qualitative Lieblingsstücke für jeden Tag. Ein Laden mit Herz, Charme und internationalem Flair – très chic.
73 Erfolg
Im Viadukt ...21, 8005 Zürich
mail@ichwillerfolg.ch, www.ichwillerfolg.ch
Di–Fr 11.00–18.30, Sa 10.00–17.00
VBZ: Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Dammweg Linien 4, 13
Wer will nicht Erfolg, also schlichte, hochwertige Shirts und Strickoberteile, die in jeder Hinsicht halten, was sie versprechen? Die Frage kam 1993 auf, und seither wird das Angebot vom Erfolgs-Team konsequent weiterentwickelt, will heissen, die unkomplizierten Basics werden in allen möglichen Farben und Formen dekliniert. Erfolgreich sind dabei auch die Attribute swissmade und nachhaltig in sozialen und ökologischen Belangen. Die zertifizierte Bio-Baumwolle für die locker fallenden oder anliegenden Strickshirts für Männer und Frauen wird mit modernster Technologie vom Partnerunternehmen im Kanton Thurgau verarbeitet. Farbig, währschaft und zeitlos sind auch die Feinripp-Oberteile aus bester, normaler Baumwolle für die ganze Familie. Es gibt sie mit verschiedenen Ärmelausführungen und Ausschnitten. Für kühlere Temperaturen empfehlen sich weiche Pullover und Strickjacken aus 100% Merinowolle.
34 Fabric Frontline
Ankerstrasse 118, 8004 Zürich
Telefon 044 246 74 74
office@fabricfrontline.ch, www.fabricfrontline.ch
Mo–Fr 10.00–18.30, Sa 10.00–16.00
VBZ: Helvetiaplatz Linien 8, 32
Sage und schreibe dreissig Jahre macht heuer das Zürcher Seidenhaus Fabric Frontline in der Modewelt von sich reden. Anfangs herrschte grosses Staunen, als spassig Buntes aus Flora und Fauna auf seidigen Krawatten und Foulards zu piekfeinen Anzügen und schicken Kostümen ausgeführt wurde. Natürlich mussten die Fabric-Frontline-Macher mit ihrem Sinn für Zeitgeist und ihrer textilen Leidenschaft immer Neues erfinden, und so kam es, dass die andere Spezialität des Hauses, wunderbare Seidenstoffe, an allen grossen Couture-Schauen von Paris bis Tokio auftraten. Das Design ist noch immer unverkennbar. Und auch der Seidensalon an der Ankerstrasse ist so taufrisch wie einst. Limitierte Künstlereditionen und Krawatten mit extravaganten Motiven sind dort zu haben sowie exklusive Handtaschen und exzentrische Hüte des englischen Fashion-Lieblings Philip Treacy. Mode fürs Wohnen sind Kissen und Plaids aus feinstem schottischem Kaschmir.
59 Favorit Fashion Bar
Konradstrasse 49/51, 8005 Zürich
Telefon 043 960 35 88
kontakt@favorit05.ch, www.favorit05.ch
Mo–Fr 11.00–18.30, Sa 10.00–17.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Verstehen Sie Namedropping? Wenn nicht, dann ist man anders als diejenigen Leute, die bei der Aufzählung der folgenden Kultlabels vor Begeisterung einen draufmachen – aber dennoch durchaus richtig und darf sich im gepflegten Retro-Ambiente umsehen. Für Uneingeweihte: Favorit machte sich einen Namen als erster Store in Europa, der die legendäre US-Marke Abercrombie & Fitch anbot. «Fierce for men» heisst der zur grossen weiten Männerwelt passende Duft. Hollister aus dem gleichen Hause verkörpert einen entspannten, kalifornischen Lifestyle. Aus Belgien schickt Uncle Bill authentisch witzige Retro-T-Shirts, und aus dem hohen deutschen Norden wird die neue «College Apparel»-Linie von American Chief eingeflogen. Dazu sollte der informierte Mensch PF Flyers, die klassischen Sneakers «since 1937», tragen. Feiern wir noch ganz kurz die Ledersachen von Fossil und – ab an die Bar, wo man für modisches Know-how mit einem Drink belohnt wird.
59 Fort&Nah
Grüngasse 12, 8004 Zürich
Telefon 044 291 38 08
kontakt@fortundnah.ch, www.fortundnah.ch
Di-Fr 12.00-19.00, Sa 12.00-16.00
VBZ: Bezirksgebäude Linien 2, 3
Werd Linien 9, 14
Der Laden
Der Sommer naht, die Tage werden länger und die Natur zeigt wieder Farbe und Formen. Zweimal im Jahr erscheinen bei Fort&Nah die Kollektionen von Deflorin und Brun, die sowohl den Alltag wie auch den Festtag bereichern. Dazu verlockt eine abwechslungsreiche Auswahl an Kostbarkeiten wie CDs, Schmuck, Bienenhonig oder Porzellanwaren zum lustvollen Spontankauf.
Die Labels
Deflorin – Claudia Deflorins Arbeiten haben moderne Frauen im Blick, die oft in Bewegung sind und auch bei festlichen Anlässen gerne eine gute Figur machen. Die Designerin paart schlichte Eleganz mit raffinierter Verspieltheit. Apart sind die Farben, die Schnittlinien sind klar gesetzt und bieten tolle Kombinationsmöglichkeiten.
Brun – Hinter Brun steht Bruno Strüby. Da auch der moderne Dandy nichts dem Zufall überlässt, entstehen bei Brun die Stücke seiner Kollektion vorwiegend nach Mass. Das Label besticht durch seine gekonnt eingesetzte Kreativität, handwerkliche Präzision und höchste Qualität. Ein Muss für Männer, die sich gerne gut kleiden.
67 Freitag Shop Zürich
Geroldstrasse 17, 8005 Zürich
Telefon 043 366 95 20
zurich@freitag.ch, www.freitag.ch
Mo–Fr 11.00–19.30, Sa 11.00–17.00
VBZ: Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Seit 1993 produziert und vertreibt Freitag Taschen und Accessoires aus gebrauchten Materialien, die auf der Strasse zu Hause sind: recycelte LKW-Planen, Fahrradschläuche, Autogurte und Airbags. Inspiriert vom Schwerlastverkehr auf der Transitstrecke Hamburg–Palermo vor ihrem Haus und den Fahrradkuriertaschen, die sie in New York gesehen hatten, entwarfen die Brüder und Grafikdesigner Daniel und Markus Freitag ihre erste Messenger-Bag. Mit dieser funktionellen, wasserdichten und robusten Tasche lösten die beiden eine neue Welle in der Taschenwelt aus. Jedes Produkt ist ein Unikat und genügt den hohen Ansprüchen von Freitag an Qualität, Design und Funktionalität. Seit 2003 ist eine der ersten Freitag-Top-Cat-Messenger-Bags in der Designsammlung des MoMA in New York zu finden. 2006 baut Freitag für die Taschen aus Planen einen Shop aus Containern. Direkt neben der Hardbrücke ragt der Bonsai-Wolkenkratzer aus dem Boden mit einer Auswahl von 1600 individuellen Taschen.
18 Glam
Badenerstrasse 153, 8004 Zürich
Telefon 043 322 00 02
info@glamshoes.ch, www.glamshoes.ch
Di-Fr 10.00-13.00 + 15.00-19.00, Sa 10.00-16.00
VBZ: Kalkbreite Linien 2, 3, 32
Glam ist ein (T)Raum in Rosa für Frauen, die auch in Sachen Schuhwerk ein wenig anders in der städtischen Landschaft stehen: Von hoch oben überblicken sie die Szenerie, und nicht nur in diesem Sommer, da Superabsätze ein modisches Muss sind. Nein, sie standen schon immer auf Heels, je ausgefallener, desto besser, je weniger Mainstream, umso wirkungsvoller der Auftritt. Und dabei sorgt das anatomische Fussbett für eine bequeme Passform. Wer über Schuhe nach Herzenslust plaudern möchte, der findet bei Glam Selbstverwirklichung. Frei nach dem Motto: Wo kommen die besten Heels her? England, Spanien oder Italien? – Egal, Hauptsache es gibt von allen genug. Damit man nicht noch an die passend assortierten Kleider denken muss, hängt bei Glam auch ein kleines ausgewähltes Angebot, aufgepeppt mit Vintage-Unikaten neben der Doris-Day-Girlie-Fifties-Bar. Accessoires runden den Retro-Glam-Style ab.
76 Goyagoya
Im Viadukt ...23, 8005 Zürich
lovelove@goyagoya.com, www.goyagoya.com
Di–Fr 11.00–18.30, Sa 10.00–17.00
VBZ: Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Dammweg Linien 4, 13
«Wie arbeitest du denn?», fragt die geneigte Kundin, die in diesem Text nur eine Idee ist. «Ich erzähle Geschichten zu Farben und Stoffen», sagt Goyagoya. «Und warum machst du das?» Sie: «Ich erzähle gerne ... aber nicht nur.» Sie erfindet auch. Und findet. Und setzt die Geschichten in Kleidern um. «Transformierte Emotion», sagt sie, «meine Empfindungswelten.» Elena Zenero Hock ist Goyagoya, Kleid gewordene Träume, materialisierte Erlebnisse. Die anspielungsreiche Kollektion erinnert an die Garderobe von Filmstars aus vergangener Zeit. Schick, tragbar auch, und die imaginierte Kundin lässt sich beruhigt auf ein Kissen mit der Aufschrift «Freud» fallen. «Das Erschaffen von Ideen ist kein linearer Prozess», sagt die Designerin, und die Kundin betrachtet unwillkürlich die Nähte. Doch die lösen sich nicht auf, ja sie sind gerade und halten wunderschön Stoff und Emotion in einem grösseren Zusammenhang. Nicht ganz frei von Trendeinflüssen zwar, aber die machen ja auch nicht vor Träumen halt.
40 Herzhell
Militärstrasse 76, 8004 Zürich
Telefon 044 291 67 93, Mobile 079 337 92 05
info@herzhell.ch, www.herzhell.ch
Öffnungszeiten nach telefonischer Vereinbarung
VBZ: Kanonengasse Linie 31
Herzhell wird’s einem um die Garderobe, wenn man an diese sorgfältig zusammengestellte Kollektion denkt. Schlicht feminin und gekonnt geschnitten sind die Kleidungsstücke, die Camilla Fässler schon seit über zehn Jahren in ihrem Atelier entwirft und in schönen Materialien auch gleich selber produziert. Die Höhenluft im hellen, grosszügigen Raum über den Dächern der Stadt bekommt ihren Modellen gut: Weich am Körper entlang fliessende Jerseykleider, Hosen und Kleider aus gewaschener Seide oder luftiger Baumwolle sowie reversible Tüll-und Jersey-Shirts in einer einzigartigen Farbenvielfalt stehen zur Auswahl. Herzhelles lässt sich ebenso in Situationen tragen, die Eleganz erfordern, wie auch in Momenten, bei denen es völlig ungezwungen zu und her geht. Für den Szenewechsel braucht man also gar nicht die Kleider zu wechseln.
66 Hochparterre Bücher
Gasometerstrasse 28, 8005 Zürich
Telefon 044 271 25 00
info@hochparterre-buecher.ch, www.hochparterre-buecher.ch
Mo–Fr 9.30–18.30, Sa 9.30–17.00
VBZ: Limmatplatz Linien 4, 13, 32
Von wegen das Internet ersetze das Buch. Eine Computertastatur ist nun mal nichts gegen die sinnlichen Seiten des Wissens zwischen zwei Deckeln. Schon deren Gestaltung macht sich gut im Hause und Freude dazu. Man kann es zur Hand nehmen, weglegen … es ist immer da. Der Vitaminschub zur Facebook-Alltagskost sozusagen, das Sahnehäubchen zur Google-Info. Darum geht der neugierige Mensch ja auch in ein Buchgeschäft, schaut – auch, wer sonst noch so da ist –, stöbert, liest, und kommt vielleicht sogar mit einem Buch aus dem Laden, von dem er bis anhin gar nicht wusste, dass es existiert. Das sind genau die guten Stücke über Architektur, Kunst und Design, die man bei Hochparterre Bücher findet. Zu lange sollte man hier auch gar nicht suchen, denn Hanspeter Vogt und Esther Kirianoff haben schnell Antwort auf Fragen, die ihr liebstes Thema betreffen. Das Angebot im Kopf, wissen sie, was im Laden steht, was nicht, welche Ausgaben vergriffen sind und was neu reinkommt.
33 Ida Gut
Mode – Conception
Ankerstrasse 112, Im Innenhof, 8004 Zürich
Telefon 044 291 33 60
collection@idagut.ch, www.idagut.ch
Mo–Fr 11.00–18.30, Sa 10.00–16.00
VBZ: Helvetiaplatz Linien 8, 32
Ida Gut entwickelt ihre Modelle aus Stoffen und Materialeigenschaften heraus, mit der Vision einer möglichen Silhouette und eines bestimmten Traggefühls. Sie gestaltet mit ihrem Team direkt am Prototyp. Darin werden Stoffeigenschaften, Funktion, Verarbeitung und Schnitt in ein harmonisches Zusammenspiel von Ästhetik und technischem Aufbau gebracht. Angestrebt ist das in sich stimmige, tragbare Kleidungsstück, in dem sowohl der Zeitgeist wie auch eine saisonunabhängige, stilvolle Konstante Ausdruck finden.
Was den hohen Reiz ihrer Kreationen ausmacht, ist ihre Handschrift. Es ist das, worin Gestaltung zu etwas wird, das alle Funktionalität und Mode überschreitet. Unser jahrtausendealtes Wort dafür ist Schönheit. Sie ist in der Architektur des Ladengeschäfts von Ida Gut ebenso zu finden wie im kleinsten Detail der präsentierten Modelle.
Der hohe Design- und Qualitätsanspruch von Ida Gut spricht Frauen an, die eine urbane Klassik in moderner Kleidung suchen; Kleidung mit Charakter und Ausdruck von kultureller Sensibilität.
21 Id-Atelier Zürich
Kanzleistrasse 119, 8004 Zürich
Telefon 043 243 32 00
info@id-atelier.com, www.id-atelier.com
Di–Fr 10.00–18.30, Sa 11.00–16.00
VBZ: Bäckeranlage Linien 8, 31
Kalkbreite Linien 2, 3, 32
Ein Besuch im Id-Atelier der Goldschmiedin Inka Dörfler macht klar, warum das Id-Atelier jedes Jahr wieder mit grosser Freude am Kreislauf 4+5 teilnimmt. Fast täglich entstehen neue Kreationen im «PunkteKugelKreis»-Design aus Silber und Gold, mit Acrylglas oder Edelsteinen, schlicht, graphisch, bunt, verspielt oder im Sixties-Look. Mit Leidenschaft entwirft und schmiedet Inka Dörfler Schmuckstücke mit dem gewissen Etwas. So zum Beispiel Eheringe mit Brailleschrift für Paare, die vor Liebe blind sind, oder «Domino»-Ringe, die, wie beim gleichnamigen Spiel, aneinandergelegt die Initialen des Paares oder das Hochzeitsdatum zeigen, oder Schlüsselanhänger mit Acrylglas-Buchstaben in der eigens entwickelten Schrift. Neben dem Schmuck gibt es aber noch mehr zu entdecken, nämlich Schönes für die Wand, Taschen, Zeitungshalter usw. Das alles natürlich auch selbst entworfen und gefertigt. So kann jeder etwas finden, erfahrungsgemäss sogar jene, die im Normalfall eher dem Eckigen zugeneigt sind.
4 Individum und Urban Eyewear
Freyastrasse 21, 8004 Zürich
Telefon 043 344 50 70
info@individum.ch, www.individum.ch
kontakt@urbaneyewear.ch, www.urbaneyewear.ch
Mi–Fr 12.00–19.00, Sa 11.00–17.00
VBZ: Bahnhof Wiedikon Linien 9,14,76
Bezirksgebäude Linien 2, 3
Da haben sich zwei gefunden, und die Begeisterung für Design des 20. Jahrhunderts hat sie vereint: Urban Eyewear und Individum sind zwei Shops neu an der gleichen Adresse. Das macht auch das Leben der Kunden, die den Vintage-Stil schätzen, einfacher. Links rein, und man bekommt die Vintage-Hornbrille, das Nerd-Nasengestell oder eine John-Lennon-Nickelbrille. Ob echt antik oder neu aufgelegt klassisch – es handelt sich immer um ungetragene Originale namhafter Hersteller. Hier gibt es einen Querschnitt durch die Designgeschichte der Brille zu sehen. Rechts abgezweigt, und man kann die Geschichte des Möbeldesigns in wohnlichen Einheiten erstehen. Von Eames über Jacobsen, Saarinen oder was es dann gerade hat im Showcase. Wer zur Brille die passenden Gläser braucht, wendet sich an Kalkbreite Optik, das Geschäft, das Urban Eyewear in die Dependance hat ziehen lassen, und eine noch grössere Möbelauswahl von Individum gibt es zusätzlich auf 200 m2 an der Seebahnstrasse 113.
30 Jamarico
Stauffacherstrasse 95, 8004 Zürich
Telefon 044 241 83 46
fashion@jamarico.ch, www.jamarico.ch
Mo–Fr 11.00–19.00, Sa 10.00–17.00
VBZ: Helvetiaplatz Linien 8, 32
Der Eckladen beim Helvetiaplatz ist eine Institution – ein äusserst lebendiges Relikt aus den Achtzigern, das jeweils ganz selbstverständlich von der neuen Kundengeneration ins Repertoire der Lieblingsläden aufgenommen wird. Weil Jamarico anders ist als die anderen und eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl anbietet, die geheimnisvollerweise nie aus der Mode kommt und dabei immer zeitgemäss aussieht.
Hardware wie Jeans, Turnschuhe – von oldschool bis ausgefallen – und sportliche Jacken mit klassischem Army-, Baseball- oder Motorradschnitt mit oder ohne Labels ist die Basis. Dazu gibt es stapelweise T-Shirts mit interessanten Drucken aus der eigenen Produktion und karierte Hemden von leichter bis zu dicker Holzfällerqualität. Frauen finden hier Partywear: Animalprints, Glitzer und andere Hingucker, Nieten und Fransen, Schräges und immer Unkonventionelles. Das Lokal mit den bunten Mosaikscherben am Boden des EG und dem von vielen Musikliebhabern abgetretenen Holzboden im ersten Stock erinnert an eine ewig junge Studentenbude, gemütlich und anti-stylisch mit Holztreppe zum Musikhimmel, wo eine engagiert zusammengetragene Vinyl- und CD-Sammlung Soundsuchende glücklich macht.
72 Kitchener Plus
Im Viadukt ...19, 8005 Zürich
www.kitchenerplus.ch
Mo-Fr 10.00-19.00, Sa 10.00-18.00
VBZ: Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Dammweg Linien 4, 13
Berner in Zürich sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Aber dieser hier ist einzigartig: Der Berner Concept Store Kitchener Plus bereichert seit kurzem die neu gestalteten Viaduktbögen im Kreis 5. In seiner Heimatstadt an der Aare ist der Shop längst bekannt für seinen guten Riecher für innovatives und cooles Modedesign, das auch nächste Saison noch funktioniert. Das soll nun auch in Zürich so sein: Im Kitchener Plus findet man statt schnellen Trends Klassiker und Basics mit einer guten Portion Zeitgeist. Zum überraschenden Mix gehören etablierte Labels wie Filipa K, Acne, Woolrich, Bellrose und Velvet – genauso wie junge Marken wie etwa Humanoid, NN07, Idiom, Epice Shawls, Michael Stars, Just In Case und Schmuck von Arena Copenhagen, Saskia Diez und Toujours Toi. Vasen und Schalen von der Berner Manufaktur Linck Keramik oder die edlen Pflege- und Kosmetikprodukte von Susanne Kaufmann runden das Sortiment ab. In Bern gibt es Kitchener Plus seit fast 5 Jahren. Der Concept Store ist aus der Boutique Kitchener heraus entstanden, die seit stolzen 43 Jahren zu Berns besten Adressen im Bereich Street- und Sportswear zählt. Schön, dass mit dem Plus nun ein Berner Original in den geschichtsträchtigen Zürcher Viaduktbögen seinen Platz gefunden hat.
32 Kleinbasel und Claudia Güdel
Bäckerstrasse 56, 8004 Zürich
Telefon 043 558 67 71
baeckerstrasse56@gmail.com, www.kleinbasel.net, www.claudiagudel.ch
Di–Fr 11.00–19.00, Sa 11.00–17.00
VBZ: Helvetiaplatz Linien 8, 32
Stauffacher Linien 2, 3, 8, 9, 14
Bäckerstrasse 56 – eine Adresse, zwei Labels: Claudia Güdel und Kleinbasel sind zwei eigenständige Modebetriebe aus Basel. Im gemeinsamen Laden bieten sie seit nun über einem Jahr auch den Zürchern ein breites Angebot für Frauen und Männer. Zweimal jährlich präsentieren sie zusätzlich die Kollektion eines Gastlabels.
Die Basler Modedesignerin Claudia Güdel entwickelt unverblümte Alternativen zum Herrenanzug und geerdete Designs für die Frau. Die Verbindung solider, hochwertiger Materialien mit Funktionalität, klarer Schnittführung und aufmerksamer Verarbeitung verleiht ihren Produkten eine zeitlose Formsprache.
Seit acht Jahren entstehen unter dem Label Kleinbasel Kleider, Ledertaschen und Accessoires für die urbane Frau. Alle Entwürfe von Tanja Klein streben nach einer Mischung aus Funktionalität und Ästhetik, sie sind unkompliziert, klar und zeitgemäss. Zu finden sind tragbare Schnitte, klare Farben und natürliche Materialien.
75 Komplementair
Im Viadukt ...22, 8005 Zürich
mail@komplementair.ch, www.komplementair.ch
Mo–Fr 11.00–20.00Sa 10.00–19.00
VBZ:Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Dammweg Linien 4, 13
Das Accessoire-Mekka Komplementair ist zwar nigelnagelneu, aber schon beim allerersten Besuch fühlt man sich heimisch, als gäbe es den Laden im Viadukt schon ganz lange. Kein Wunder: Inmitten der einzigartigen Einrichtung, die allein schon einen Besuch wert ist, findet man ganz viele Accessoires, also ganz viele ausgewählte Taschen, Schals, Schmuck und Schuhe. Und das ist noch nicht alles: Beim Kaffeetrinken kann man sich in Ruhe überlegen, ob man nun das eine, das andere oder gleich beide Accessoires mit nach Hause nehmen soll. Und wer beim gelegentlichen Apéro vorbeischaut, kann mit etwas Glück sogar dem Pianisten am hauseigenen Steinway-Flügel lauschen. Von bezahlbaren Marken wie Becksöndergaard, Liebeskind Berlin, Desigual oder Qwstion findet Mann und vor allen Dingen auch Frau im schmucken Komplementair, was das Herz begehrt. Und das ist ja bekanntlich viel.
62 Konrad by Suy Ky Lim
Konradstrasse 55, 8005 Zürich
Telefon 044 242 87 30
info@konrad-store.ch, www.konrad-store.ch
Di–Fr 12.00–19.00, Sa 11.00–17.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Das grosse Schaufenster zieht den Blick magisch an: «Konrad», der Laden der Zürcher Modedesignerin Suy Ky Lim, ist eines der neuen Highlights in der kreativen Einkaufsmeile. Die Designerin, die letztes Jahr aus dem Kreis 4 an die Konradstrasse zog, änderte nicht nur die Adresse, auch das Angebot wurde erweitert. So sind neu neben ihrer eigenen Linie ausgesuchte Kollektionen, Schuhe und Accessoires von über zwanzig weiteren Labels zu finden. Dafür reist sie an Messen quer durch europäische Grossstädte. Exklusiv in der Schweiz wird jetzt das aus Belgien stammende Stricklabel Mer du Nord geführt. Erhältlich ist auch dänisches Design mit Best Behavior!, einer Kollektion, die aufgrund der aufwendigen Schnitte auffällt. Die Schweizer sind mit der femininen Collection 66 aus Lausanne oder den Lederaccessoires von Kleinbasel vertreten. Schuhe sind natürlich auch ein Thema und selbstredend eigenwillig. So sind die expressiven Modelle der preisgekrönten Baslerin Anita Moser nicht nur hoch, sondern auch von höchstem Tragkomfort. «Urban clever classic», das Leitthema des Stores, gilt übrigens auch für Herren.
74 Künzli Swiss Schuh
Im Viadukt ...21, 8005 Zürich
info@kuenzli-schuhe.ch, www.kuenzli-schuhe.ch
Di–Fr 11.00–18.30, Sa 10.00–17.00
VBZ: Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Dammweg Linien 4, 13
Künzli – seit über achtzig Jahren hart am Ball. Künzli – ein Stück Heimat mit all den historischen Entwürfen, die über die Jahre hinweg optimiert wurden und heute noch so geläufig sind. Sie geniessen den Vintagefaktor und werden liebevoll oldschool genannt, weil sie irgendwie schon mal mit dabei waren, als es über Stock und Stein ging. Für diejenigen, die nur die Sprache des Asphalts verstehen, gibt es heute natürlich neue Schnitte und Modelle in auffälligen Farbkombinationen und coolem Materialmix. Nie aber ohne ein echt schweizerisches Merkmal: Das verwendete Leder ist von hoher Qualität und soll auch dem Anspruch der Nachhaltigkeit gerecht werden. Deshalb wird vermehrt heimische Rohware verarbeitet und somit ein wichtiger Beitrag an eine schonende Produktion geleistet. Das ist eine sportliche Leistung, die im letzten Jahr mit einem Swiss Award in der Kategorie Wirtschaft ausgezeichnet wurde.
48 LBD – Little Black Dress
Josefstrasse 45, 8005 Zürich
Telefon 043 540 16 70
mail@littleblackdress.ch, www.littleblackdress.ch
Di–Fr 12.00–18.30, Sa 11.00–17.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Röntgenstrasse Linie 32
Black is the new Black. Das kleine Schwarze, das in einer gut assortierten Garderobe nicht fehlen darf. Natürlich ist das schicke Kleidchen nicht einfach nur schwarz, sondern spielt auch verschiedene Reize aus, und die muss sich erst einmal jemand ausdenken. Genau diese Arbeit schwebte Joanna Skoczylas und Eliane Diethelm vor, als sie 2009 das Fashion-Label «LBD – Little Black Dress» gründeten und darangingen, Neuinterpretationen des beliebten Basics, das immer geht, zu schaffen. Mit Leidenschaft für attraktive Looks, edle Materialien und schmeichelhafte Schnitte entwerfen die beiden Designerinnen aufregende Cocktail- und Abendkreationen sowie unkompliziert elegante Tageskleider, wie beispielsweise ein bürotaugliches Rollkragenkleid, das dem Businessalltag ein besonderes Moment verleiht – in Schwarz und den Farben der Saison, die aber nie den Status des «neuen Schwarz» erlangen können, weil Schwarz einfach zeitlos ist. Produziert wird in kleinen Stückzahlen in der Schweiz.
51 Lilli Tulipan
Josefstrasse 18, 8005 Zürich
Telefon 044 241 66 44
mail@lilli-tulipan.ch, www.lilli-tulipan.ch
Mo–Fr 10.30–18.00, Sa 10.00–16.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Das Lilli-Tulipan-ABC: Anker Amulette Armbänder. Blumen Bambis Bälle Blechspielzeug Ballone. Cocktailschirmchen Coll.Part Cellophantüten. Devotionalien Duftwasser Dankespillen. Emaillegeschirr Einkaufstaschen Eierbecher. Fliegenpilze Fussballbildchen Filzfinken. Geburtstagsgeschenke Glanzbilder Gartenzwerge. Hochzeitspaare Hirsche Haarschmuck. Indianer Insekten Indisches. Jagdtrophäen Jägerbroschen. Koffer Kerzen Kreisel Kaugummis Kusspuppen. Lichterketten Lampions Löwenzahnkugeln. Madonnen Matrosen Monster Marienkäfer. Nachtlichter Nelken Nikoläuse Nostalgisches. Ohrringe Osterhasen Orchideen. Plüschpudel Pompomtücher Punkte Postkarten. Quallen Quietscheentchen. Rehe Rasseln Rotkäppchen Roboter. Styroflieger Schneekugeln Sheriffsterne. Teppiche Totenköpfe Tischbomben. Unikate Ulkiges Unglaubliches. Vampirgebisse Vitrinen Vulkane Viecher. Wackeldackel Wimpel Wachstücher Wondercandles. Xmas-Geschenke X-Beliebiges. Yatzy Yogaposter Yoyos. Zebras Zoggeli Zootiere Zauberkisten. Schöne Geschenke seit 1996.
50 Little Company
Josefstrasse 27, 8005 Zürich
Telefon 043 818 28 11
office@littlecompany.ch, www.littlecompany.ch
Di–Fr 10.00–18.00, Sa 10.00–16.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Kinder, Kinder, was es für die Kleinen nicht alles gibt: fröhliches, fantasievolles Design vom Zimmerschmuck bis zu den Möbeln, von den Kleidern bis zum Malzeug. Das Schönste daran ist, dass die liebevoll gestalteten Dinge auch den Erwachsenen Spass machen. Little Company erhellt die Nacht mit Leuchtpilz und Lichterketten, lässt träumen in fantastischer Bettwäsche, und auf dem Mini-Designstuhl von Verner Panton sitzen schon die Kleinsten ästhetisch korrekt. Es gibt nichts, was es nicht gibt, an Behältern, die Ordnung und gleichzeitig Stimmung schaffen, lieben Kuschelfreunden oder einer Vielzahl an Produkten für werdende Mütter, einschliesslich Umstandsmode, ausgesuchte Pflegeprodukte und köstliche Tees für die Stillzeit. Das Grundsortiment von namhaften Firmen wird sorgfältig zusammengestellt und mit sehr vielen Kleinserien und Unikaten angereichert. Das gesamte Sortiment kann übrigens auch online bestellt werden.
19 Lyn Lingerie
Le Boudoir, Schreinerstrasse 42, 8004 Zürich
Telefon 044 240 02 28
info@lynmay.ch, www.lynmay.ch
Do/Fr 12.00–18.30, Sa 11.00-16.00
VBZ: Kalkbreite Linien 2, 3, 32
Bienvenue im Boudoir, wo kleine Dinge grosse Emotionen auslösen, wo französische Koketterie und Verspieltheit auf zeitgemäss modisch machen. Komm her, Königin im Wunderladen, und lass dir sexy Träume um die Kurven legen. Lyn Lingerie – im realen Leben, das viel Vorstellungskraft und Handarbeit bedeutet, als Evelyn Huber bekannt – weiss allein schon mit ihrem Künstlernamen zu verführen und schickt Tüll, Satin, Seide, Spitzen und Schleifen zur restlosen Überzeugung gleich nach: Kauf mich, hauchen die Höschen und BHs von ihren schwarzen Satinbügeln, die an einfachen Vorhangstangen hängen. Die 24-jährige Designerin hat nicht nur das richtige Händchen in Sachen Dessous, sondern auch viel Fantasie in Sachen Einrichtung ihres ersten Geschäfts bewiesen. Wer sich übrigens in diesem charmanten Ambiente plötzlich selber sehr inspiriert fühlt, kann bei der gelernten Damenschneiderin auch das Nähen lernen.
12 Making Things
Grüngasse 20, 8004 Zürich
Telefon 043 243 31 88
info@makingthings.ch, www.makingthings.ch
Di–Fr 12.00–18.30, Sa 11.00–17.00
VBZ: Bezirksgebäude Linien 2, 3
Werd Linien 9, 14
Das Lokal an der Grüngasse dehnt sich hinter grossen Schaufenstern auf zwei Ebenen aus. Moderne Grosszügigkeit und charmante Intimität laden zum Verweilen ein. Kontrastreich ist auch das Angebot: Modern und trotzdem zeitlos, urban, aber authentisch, manchmal chic und immer tragbar sollen die Kleidungsstücke der verschiedenen Labels sein. Das Sortiment reicht von Damen- und Herrensachen über Schmuck, Accessoires bis hin zu Babyartikeln. Bei der Auswahl der Produkte wird einerseits Wert auf hohe Qualität und einzigartige Gestaltung gelegt, andererseits auch darauf geachtet, dass sie bezahlbar sind.
Viele Labels stammen aus Skandinavien, wie Won hundred, Arena CPH und Libertine-Libertine. Aber auch A.P.C., Madras und Surfaice 2 Air aus Paris sowie Peter Müller und Marthuba aus Zürich sind vertreten, ergänzt durch liebevolle Produkte, die eine Überraschung sein sollen. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten, ausser: Making Things sind Clod Bernegger und Hanna Kawasaki.
46 Manu Propria
Josefstrasse 50, 8005 Zürich
Telefon 044 271 04 44
info@manupropria.ch, www.manupropria.ch
Di–Fr 10.00–18.30, Sa 10.00–17.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Röntgenstrasse Linie 32
Brillen sitzen mitten im Gesicht. Das heisst, dass Grösse, Form und Farbe genau so angeordnet sein sollten, dass sie mit den Elementen, die schon an Ort und Stelle sind, perfekt harmonieren. Andrea De Zordi und Eleonora Newton sehen sofort, was gut zu Gesicht steht. Höchstpersönlich – manu propria – reichen sie Hand dazu, das passende Modell zu finden. Die beiden Optikerinnen entwerfen Brillen aus hochwertigem italienischem Acetat. Auch das Glas Prosecco oder der Caffè, der zu den Plaudereien serviert wird, ist ganz im Stil unseres südlichen Nachbarn. Die farbige, modische Kollektion ist im kleinen Milchladen aus den Fifties ausgestellt und exklusiv erhältlich, sodass die Brillen auch garantiert nicht massenhaft durch die Welt laufen. Wer noch exklusiver sein möchte, wählt eine Spezialanfertigung. Brillen bekannter Labels, einzigartige Vintage-Modelle, Sonnenbrillen – die Fashion-Objekte schlechthin – sowie passende Accessoires runden das Angebot ab. Übrigens feiert das einzigartige und ebenso sympathische Geschäft dieses Jahr ein kleines Jubiläum: das Dreijährige.
2 Markant
Birmensdorferstrasse 13, 8004 Zürich
Telefon 043 811 57 77
mk@markant.ch, www.markant.ch
Di/Mi 12.00–18.30, Do/Fr 11.00–18.30, Sa 11.00–17.00
VBZ: Werd Linien 9, 14
Ein markantes Gesicht steht dem Manne gut. Gewisse Züge fallen auf, doch nicht unangenehm aus dem Rahmen. Markant als Name für ein innovatives und modisches Männerlabel zu wählen, war ein mindestens ebenso guter Zug. Umso mehr, als auch Frauen im Geschäft auf ihre Kosten kommen. Nein, nicht weil sie den Herren der Schöpfung bei der Anprobe zusehen können, sondern weil sie selber im Angebot an Fremdmarken fündig werden. Das Hauslabel ist in erster Linie für Männer gedacht, die als solche auch ernst genommen werden möchten, also keine übertriebenen Extravaganzen und dergleichen Firlefanz wünschen, aber auch nicht in der breiten Masse untergehen wollen. Die modische Gratwanderung fordert von den Designern ein subtiles Vorgehen. Bevorzugt werden eher klare Silhouetten, die in hochwertigen Stoffen «made in Switzerland» produziert werden. Den Touch des Unkonventionellen tragen die fein verarbeiteten Details zum Look bei.
54 Melvins
Josefstrasse 8, 8005 Zürich
Telefon 044 440 11 44
info@melvins.ch, www.melvins.ch
Di-Fr 12.00-19.00, Sa 12.00-17.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Skandinavische Mode ist längst kein Geheimtipp mehr. Dänemark, Finnland, Schweden und Co. haben sich auch in den gängigen Modemetropolen erfolgreich etabliert. In Zürich hat ihnen Melvins Hilfe geleistet. Das kleine, sympathische Geschäft ist auf Marken aus dem Norden spezialisiert. Seit 2004 wird dort verkauft, was in Skandinavien mit viel Liebe und Freude am Detail geschneidert wird. So prägt beispielsweise eine Vielfalt auffallender Kleidungsstücke die Damenkollektionen von St-Martins. Die hier vertretenen Herrenmodedesigner hingegen orientieren sich mehr an bewährten Schnitten. Das Label Suit macht Männer alltagsfit in klassischen Looks mit moderner junger Aussage: gut geschnittene Vestons, modische Shirts und komfortabler Strick. Die verschiedenen Labels können Frauen im Vorderraum, die Männer im Hinterzimmer ganz entspannt für sich entdecken. Das Angebot umfasst sowohl europaweit etablierte Kollektionen als auch kleine, aufstrebende Marken.
57 Museum für Gestaltung
Zürich
Museumsshop, Ausstellungsstrasse 60, 8005 Zürich
Telefon 043 446 67 38
welcome@museum-gestaltung.ch, www.museum-gestaltung.ch
Di–So 10.00–17.00, Mi bis 20.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Der Museumsshop des Museum für Gestaltung Zürich präsentiert ein stets wechselndes, qualitativ hochwertiges und originelles Sortiment, das sich teilweise an laufenden Ausstellungen ausrichtet. Die Palette reicht von ausgewählten und seltenen Design-Objekten über Gebrauchsgegenstände bis hin zu Kultobjekten. Ausserdem werden Ausstellungsplakate und Publikationen des Museum für Gestaltung Zürich sowie der Zürcher Hochschule der Künste angeboten. Eine vielfältige Auswahl an Postkarten rundet das Angebot ab. So findet sich für jedes Budget ein passendes und schönes Geschenk.
Aktuelle Ausstellungen:
«Global Design» bis 30. Mai 2010
«Paradies Schweiz» bis 25. Juli 2010
«Pas de deux – Paare im Plakat» bis 13. Juni 2010 im Plakatraum (Limmatstrasse 55, Di–Fr und So 13–17 Uhr)
77 Musis
Im Viadukt, Bogen 24, 8005 Zürich
Telefon 044 252 84 00
info@musis.ch, www.musis.ch
Di-Fr 11.00-19.00, Sa 10.00-18.00
VBZ: Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Dammweg Linien 4, 13
Im Mittelpunkt steht die Frau. Und es dreht sich alles um ihre Wäsche – im weitesten Sinne: Intim-, Day-to-day- und Seaside-Kollektionen made in Europa. Qualitätsarbeit, die an die Haut geht. Das innovative Team um Christina Tsouras entwickelt die Produkte für sinnliche, besondere, selbstbewusste, gescheite, attraktive, charmante Frauen, also alle Frauen, die sich für aussergewöhnliche Schnitte und Formen begeistern, weil Qualität und Tragkomfort sowieso selbstverständlich sind. Vielleicht muss man dazu noch sagen, dass Musis bei aller schlichten Raffinesse eine unkomplizierte, anschmiegsame Begleitung ist, die alles mitmacht, vom Strandleben über die Yogastunde bis zum Loungen und Liegen, und auch in anderen Umständen gut angezogen präsentiert. Im Sommer reicht ein Koffer Musis, um Tag und Nacht in Schönheit über die Runden zu kommen.
42 Mykita Shop Zürich
Langstrasse 187, 8005 Zürich
Telefon 043 818 27 30
shopzuerich@mykita.com, www.mykita.com
Di–Fr 10.00–19.00, Sa 10.00–17.00
Mo nach Vereinbarung
VBZ: Limmatplatz Linien 4, 13, 32
Röntgenstrasse Linie 32
Was haben Brad Pitt, Bruce Willis und Hugh Grant gemeinsam? – Eine Brille der Marke Mykita. Und natürlich hat Angelina auch eine. Wahrscheinlich beim Gastspiel in Berlin entdeckt, denn dort kommt das Label her. Man sieht sofort, was die Promis an den Fassungen mögen: Sie sehen nicht nur cool aus, sondern sind diskreter Luxus, in Handarbeit in der firmeneigenen Manufaktur im Herzen der Spreestadt hergestellt. Intelligente technische Lösungen, neuste Materialien und Erfahrung im Brillendesign sind Eigenschaften, die auch in Zürich nachgefragt werden. Der neue Mykita-Shop bietet eine vollständige Optik-Infrastruktur, also die Möglichkeit zum Ausmessen der Augen und Linsen. Erhältlich sind alle Kollektionen von Mykita: Sonnen- und Korrekturbrillen aus Acetat und Metall sowie Modelle, die in Kollaboration mit verschiedenen Modedesignern geschaffen wurden. Das Sortiment wird durch Brillen und Accessoires anderer exklusiver Hersteller ergänzt.
64 Nepomuk
Kinderladen, Klingenstrasse 23, 8005 Zürich
Telefon 043 366 92 83
emely@gmx.ch, www.nepomuk-online.ch
Mo–Fr 10.30–18.30, Sa 10.00–16.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Im tiefsten Winkel unserer Seele sind wir doch alle ein bisschen Kind geblieben. Das merkt man spätestens beim Öffnen der Ladentüre: Nepomuk ist nicht nur ein Kindertraum, sondern auch eine Reise in die eigene Kindheit. Seit rund vier Jahren führt Emely Entemann ihr mit viel Liebe und Sinn für Kreativität eingerichtetes Geschäft an der Klingenstrasse. Hier gibt es alles, was das kindliche Herz begehrt, und nichts, was den elterlichen Sinn für Ästhetik strapaziert: Kinderwäsche aus Wolle und Seide, rahmengenähte Lederschuhe aus Italien, bestickte Bettwäsche oder liebevoll restaurierte Möbel aus dem 20. Jahrhundert. Und natürlich Spielsachen. Experimentier-Kästen zum Beispiel oder Tiere aus Fairtrade-Projekten. Aber auch Bücher und Filme. So bunt und vielseitig das Sortiment ist, eines ist den Sachen gemein: Nepomuk legt grossen Wert auf das pädagogisch Sinnvolle, auf Qualität und Wertigkeit. So findet man hier Raritäten, Trouvaillen und echte Klassiker, die weit über eine Generation hinaus Bestand haben.
5 No•bé
Ankerstrasse 8, 8004 Zürich
Telefon 043 317 11 66
Di–Fr 12.00–18.30, Sa 11.00–16.00
VBZ: Bahnhof Wiedikon Linien 9, 14, 76
Bezirksgebäude Linien 2, 3
In fünf Jahren hat sich No•bé zu einer verlässlichen Adresse etabliert, wo frau qualitativ hochwertige Mode für alle Gemütslagen findet. Kleider für innere und äussere Reisen, die einen Tag oder ein ganzes Leben dauern. Mit Bensimon, der zeitlos schönen, bequemen Mode, in der man sich rundum geborgen fühlt. Oder mit den traumhaften und poetischen Strickkreationen von Catherine André, in denen Farben wie fahles Türkis und feurig leuchtendes Purpur ineinandergearbeitet sind. Die ethnisch inspirierten Kleider mit vibrierenden, starken Farbstickereien von Anouck Grewal sind perfekt für Löwentage, an denen man sich fühlt wie eine Königin. Anna Kaszer überrascht wie immer mit feinen Details und liebevollem Augenzwinkern – Kleider zum Verlieben, die nie enttäuschen. Bei Mia Zia finden sich Streifen in allen Variationen und ein Zitronengelb, das die Frühlingsluft in Schwingung bringt. No•bé ist ein Ort des Ankommens und Verweilens. Man kann aber auch an verschiedenen Events Kultur in allen Facetten geniessen.
28 Opia
Selected Asian Design
Kernstrasse 25, 8004 Zürich
Telefon 043 243 32 82, Mobile 077 435 78 92
info@opiashop.com, www.opiashop.com
Mo–Fr 12.00–19.00, Sa 11.00–16.30
VBZ: Helvetiaplatz Linien 8, 32
Die urbane Atmosphäre der Boutique im Kreis 4 lässt einen fast vergessen, in welcher Stadt man sich befindet. Opia bietet ein besonderes Sortiment, das in dieser Form sonstwo nicht zu finden ist. Dank Claudia Desax’ und Natthawut Pengkhamuans Netzwerk können sie Damen- und Herrenkollektionen und einzelne Stücke von asiatischen Designern anbieten, die ausserhalb ihrer Herkunftsländer meist nicht erhältlich sind. Regelmässig reisen sie nach Asien, um neue Trends und junge Talente aufzuspüren. So führen sie – ausserhalb Thailands – das grösste Sortiment der thailändischen Kultmarke Greyhound. Ein besonderes Juwel sind die vor allem in Bioqualität und in Kleinstserien produzierten Kleider des Japaners Junya Tashiro. Ergänzt wird das Sortiment mit Schuhen und Taschen von Perfect Combination, Mosstories sowie Schmuck von Mafia und Defy und vielen ausgesuchten Einzelstücken. Erklärtes Ziel von Desax und Pengkhamuan ist es, einzigartige, tragbare Teile mit Charakter anzubieten und hochwertiger asiatischer Mode einen besonderen Platz einzuräumen.
6 Paranoia City Buch & Wein
Ankerstrasse 12, 8004 Zürich
Telefon 044 241 37 05
paranoiacity@paranoiacity.ch, www.paranoiacity.ch
Di–Fr 10.00–18.30, Sa 10.00–17.00
VBZ: Bahnhof Wiedikon Linien 9, 14, 76
Bezirksgebäude Linien 2, 3
Vor mehr als dreissig Jahren als anarchistischer Buchladen in einem Abbruchhaus gegründet, ist der einstige Wahnsinn dem bürgerlichen Wunsch nach anspruchsvoller Literatur und einem netten, ruhigen Ort, wo man bei einem Glas Wein auch darin schmökern kann, gewichen. Heute klingt der Kommentar von Thomas Geiger, Paranoia City, zum allerneusten Standort dergestalt: «Nun sind wir in einem schöneren Lokal, an einem idealen Ort, umgeben von interessanten Läden, sympathischen Menschen und sogar mit einem kleinen Gärtchen für intime Sommerlesungen.» Ach, wie sich die Zeiten doch ändern. Die kleine Oase für das gezügelte Geschäft wurde bis anhin von Rosmarie Gfeller als Buch- und Weinhandlung geführt, mehr noch kultiviert, die passende Nachfolger suchte. Nun hat auch Paranoia City ein paar gute Tropfen im Hause. Verlag und Buchhandlung sind immer noch der Qualität verpflichtet, und es gibt wie eh und je: Politisches, Wissenschaftliches, Internationales, Grafisches und Unterhaltsames. Zum Lesen, Anschauen und Anhören.
17 Petit Poeme
Badenerstrasse 131, 8004 Zürich
Telefon 044 240 33 77
shop@poeme.ch, www.poeme.ch
Di–Fr 11.30–19.00, Sa 11.30–17.00
VBZ: Kalkbreite Linien 2, 3, 32
Wie ein Gedicht an Individualisten präsentiert sich das kleine Reich von Petit Poeme – fast scheint es so, als träfen sich hier Mary Poppins und Alice im Wunderland zum five o’clock tea. Die mit viel Herzblut und Liebe zu kleinen Details neu eingerichtete Lokalität lädt die Damenwelt zum Stöbern und Entdecken ein. Fernab von Massenprodukten lässt das sorgfältig ausgesuchte Sortiment keine Wünsche offen. Hier finden sich zauberhafte Röcke, Kleider und Blusen in verspielten, verrückten und edlen Materialien, die garantiert für Gesprächsstoff sorgen werden. Wundervolle Accessoires – von der Handtasche bis zum auffälligen Kopfschmuck – verzaubern jedes Outfit im Nu. Für einen stilsicheren Gang sorgt eine kleine, aber feine Auswahl an deliziösen Fussbekleidungen, und auch verzweifelte Last-Minute-Geschenke-Sucher finden bei Petit Poeme immer etwas Passendes. Abgerundet wird das Sortiment mit Schirmen, Charme und märchenhaften Schmuckstücken.
Und übrigens: Wer keine Zeit findet, persönlich vorbeizuschauen, darf sich durch die Online-Appetithäppchen im Webshop klicken.
41 Projekt Ponicanova
Dienerstrasse 68, 8004 Zürich
Telefon 043 243 85 35, zuzana@ponicanova.com
Do/Fr 10.00–18.30, Sa 10.00–16.00
VBZ: Bäckeranlage Linien 8, 31
Militär-/Langstrasse Linien 31, 32
Kleidungsstücke des Projekts Ponicanova sind verspielt und streng zugleich: Klare Konzepte erzeugen schillernde Formen, in sich verschlungene Stoffskulpturen entpuppen sich als anschmiegsam und funktional. Was wie ein unlösbarer Widerspruch erscheint, das schlägt unter der Hand von Zuzana Ponicanova elegante Schlaufen.
Unaufdringlich kreisen die Kollektionen Saison für Saison um neue Themen, immer verschmelzen sie dabei sinnliches Handwerk mit grundlegender Analyse von Bekleidung. Nach Interpretationen zu «Faltenwurf», «Uniformität» und «Wäsche» bilden nun «Torso» und das Verhältnis «Innen/Aussen» die neue Linie. In Gleit- und Kippmomenten wickeln sich graphische Flächen und Bildmotive um den Körper: Plastische Oberteile, im Schnitt an Korsagen angelehnt, werden von feinem Streifenstoff optisch flach gehalten. Ein Rock zieht den Blick von seiner asymmetrischen Rückseite zur Vorderseite und präsentiert sich dort als Hose. Mit solchen Vexierspielen laden Ponicanovas Stücke ein zu einer gehaltvollen Choreographie des Blicks. Jede Ansicht präsentiert neue Facetten, jede Facette weist auf weitere überraschende Entdeckungen.
31 Redroom Fashion Gallery
Bäckerstrasse 40, 8004 Zürich
Telefon 043 317 17 50
contact@redroom.ch, www.redroom.ch
Di–Fr 11.00–18.30, Sa 11.00–16.00
VBZ: Bezirksgebäude Linien 2, 3
Helvetiaplatz Linien 8, 32
Stauffacher Linien 2, 3, 8, 9, 14
In den Redroom-Ateliers im Kreis 4 werden seit über zehn Jahren zeitgenössische Kleider und Accessoires entwickelt und produziert. Die Boutique an der Bäckerstrasse besteht seit 2006. Kern des Sortiments ist die eigene Damenkollektion, dazu kommen die bekannten schnörkellosen Taschen und Shopper aus feinem Rind-, Kalb- und Ziegenleder sowie edle Basics für Herren.
Hier findet man auch Zürichs grösste Auswahl an originalen Marinepullovern und -Shirts von Saint James, dem über hundertjährigen Traditionshersteller aus der Bretagne. Exklusiv für Zürich führt die Boutique auch die legendären Messengerbags und Rücksäcke des New Yorker Kultlabels Manhattan Portage. In den angrenzenden Ateliers werden fortlaufend neue Produkte entwickelt, Prototypen genäht sowie Einzelanfertigungen, wie Sonderwünsche an Material, Details und Passform oder Hochzeitskleider, auf der Basis bestehender Modelle ausgeführt. In der Modellnäherei finden auch exklusive Näh- und Designworkshops statt.
37 Roecke.ch
Hohlstrasse 9, 8004 Zürich
Ab Herbst 2010 neue Adresse.
Informationen siehe Website.
Telefon 079 549 85 24
michelekaegi@roecke.ch, www.roecke.ch
Do/Fr 12.00–18.30, Sa 11.00–17.00
oder nach telefonischer Vereinbarung
VBZ: Helvetiaplatz Linien 8, 32
Unverwechselbar sind die aparten Röcke von Michèle Kägi. Jedes Stück ist eine kostbare Einzelanfertigung. Auserlesenes Material, klare, feminine Silhouette und subtile Anmut führen zu einer sinnlichen Berührung. Die Stoffdessins sind eigene Entwürfe und von Hand im Siebdruckverfahren auf Baumwolle gedruckt. Auch die edle Seide und die moderne Wolle sind von bester Qualität. Jede Serie vertieft eine konzeptionelle Idee in Inhalt und Erscheinung. Bei den Glücks-Röcken fragt sie sich, was wir eigentlich tun, damit «das Glück uns findet», «Double Vue» spielt mit einer zarten Irritation von Nah und Fern, «Grand Prix» ist eine Hommage an die damals verwegenen Männern der Rennstrecke, in «Gently Moved» offenbart sich eine Disharmonie, die etwas «Schwung in die Garderobe» bringt, und bei «Konkrete Poesie» liegt dem geheimnisvollen optischen Muster Eugen Gomringers Gedicht «Ode an Zürich» zugrunde. Ergänzt wird die Kollektion mit eigenen Tops aus Popeline und dem legendären Strick von John Smedley.
1 Roomdresser
Stauffacherstrasse 37, 8004 Zürich
Telefon 043 317 11 44
info@roomdresser.ch, www.roomdresser.ch
Mo–Fr 10.00–18.30, Sa 10.00–16.00
VBZ: Stauffacher Linien 2, 3, 8, 9, 14
Auch Räume lieben Abwechslung. Sie kleiden sich gern neu oder zeigen sich in einem speziellen Licht und haben überhaupt nichts gegen grössere Umstellungen – der Möbel und Wohnaccessoires. Roomdresser heisst das Einrichtungsgeschäft am Stauffacher, das stilsicher verbindet, was zusammengehören könnte: Designmöbel mit Licht, Textilien und Accessoires werden zu einem einzigartigen, gut aussehenden Ganzen. Die beiden Inhaber Doris Ambühl und Martin Piffer bringen langjährige Berufserfahrung und Fachwissen mit und realisieren auf einfühlsame Art für ihre Kunden massgeschneiderte Lösungen. Von der Beschaffung eines einzelnen Objekts über die Planung der gesamten Innenarchitektur oder Einrichtung bis hin zur Lichtgestaltung oder Farb-/Textilberatung wird Räumen und ihren Bewohnern geholfen, sich zu verändern. Neben etablierten Möbel-Marken vertritt Roomdresser auch spannende Newcomer und bietet in Sachen Branding und Kommunikation Unterstützung.
56 Sato – Slow Living
Ausstellungsstrasse 39, 8005 Zürich
Telefon 044 272 30 15
info@sato.ch, www.sato.ch
Di–Fr 10.00–13.00 + 14.00–18.30, Sa 10.00–16.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Sato kombiniert zeitgemässes Wohnen mit traditionellen Konzepten und zeigt eine neue Version asiatischer Stimmung, bei der die Gastfreundschaft und die Liebe zum Detail im Vordergrund stehen. So wie die Herstellung der Objekte nach traditioneller Handwerkskunst ihre Zeit braucht, wird auch das Sortiment mit Bedacht gewählt, und der Kunde sucht mit Sorgfalt das Lieblingsstück aus. Bei Sato bricht man nicht in Hektik aus. Dafür sorgt schon das Ambiente. Es ist zeitgemäss, aber nicht den schnell wechselnden Moden unterworfen. Slow Living – beruhigt leben – lautet der Grundsatz. Diese Haltung spiegelt sich im Angebot. Die eigene, bekannte Linie für den Schlafbereich wird sorgfältig ergänzt durch Artikel japanischer und europäischer Designer und Hersteller. Die Kriterien bei der Auswahl von Produkten Dritter sind so angesetzt, dass die einzelnen Objekte nebeneinander harmonieren und eine Atmosphäre von Entspannung und Regeneration schaffen.
7 Saus & Braus
Ankerstrasse 14, 8004 Zürich
Telefon 044 242 23 11
info@sausbraus.ch, www.sausbraus.ch
Di–Fr 12.00–19.00, Sa 10.00–16.00
VBZ: Bahnhof Wiedikon Linien 9, 14, 76
Bezirksgebäude Linien 2, 3
Das kleine, feine Kaufhaus für Design bietet ein ideenreiches Sammelsurium an Dingen, die das Herz begehrt und der Verstand nicht abschlagen kann. Schliesslich braucht man immer neue Kleider, Schmuck, Taschen und Wohnaccessoires. Das war schon vor vierzehn Jahren so und hat sich bis heute nicht geändert. Saus & Braus ist also von jeher die Adresse für witzige Ideen, materialisiert in über siebzig verschiedenen, meist schweizerischen Labels. Man stelle sich nur schon eine Tapetengiraffe oder einen Frotteehund vor. Da weiss man doch sofort, was man unbedingt braucht. Auch Frauen-, Männer- und neu auch Kindersachen mischen sich lustig im Geschäft. Das ist ein Potpourri an Kleidern, das am Kreislauf-Wochenende unter dem Motto «let’s rock» einmal mehr einen Höhepunkt feiert: Einfach Lieblingsstoff mitbringen, Schnitt wählen und Lieblingsstück nähen lassen.
39 Scharfmacher Brillen Kunst
Café
Zwinglistrasse 25, 8004 Zürich
Telefon 044 500 16 16
scharfmacher@brillen-kunst.ch, www.brillen-kunst.ch
Di–Fr 8.30–12.00 + 17.00–19.00, Sa 10.00–17.00
VBZ: Militär-/Langstrasse Linien 31, 32
Eine schärfere Wahrnehmung führt zur Schärfung der Sinne. Oder wie soll man über etwas reflektieren, das nicht da ist? – Exakt. Nichts wie hin zu den Scharfmachern. Das sind nette Leute, die sich nach allen Regeln der Optikerkunst um Leute kümmern, die’s nicht so richtig sehen. Die Kundschaft darf sich also erst einmal im Brillen-Café in Stimmung bringen oder an der Bar einen Apéro nehmen. Manchmal kommen auch Gäste aus aller Welt vom Hotel nebenan und setzen sich dazu – das ist keine optische Täuschung. Für das Lesevergnügen und zum Testen der neu erreichten Sehschärfe liegen Zeitungen und Zeitschriften auf. In loser Folge sind kleine Ausstellungen im Gange, was wiederum überraschende Entdeckungen auslösen kann, die mit Brille oder Kontaktlinsen des Hauses das Auge bis ins kleinste Detail erfreuen. Bei nächster Gelegenheit sollte man sich übrigens die Riesenauswahl an angesagten Sonnenbrillen zu Gemüte führen oder die Hüte von Le Tom, einem Filmemacher aus Baden, anprobieren. Der hat wie die Scharfmacher den modischen Durchblick.
13 Schuh Café
Badenerstrasse 89, 8004 Zürich
Telefon 044 241 07 17, www.schuhcafe.ch
Mo–Mi 10.00–19.00
Do/Fr 10.00–20.00
Sa 9.00–16.00
VBZ: Bezirksgebäude Linien 2, 3
Koffein und Schuhfieber treiben den Puls in die Höhe. An den Wänden aufgereiht warten sie – Schuhe, die mit allen Mitteln locken: mit Schnallen, Ösen, Bändern, Ziernähten, mit flachen und hohen Absätzen, Dekorationen und Farben. Das muss man einfach alles angezogen sehen. Die Kundinnen geben sich in der Mitte des kleinen Geschäfts die Schuhe in die Hand. Nonkonformistische Blickfänger sind im Schuh Café seit bald zwei Jahrzehnten Konzept. Inklusive die Tasse Caffè. Die tut auch den Männern gut, die auf der Gegenseite des Geschäfts zugange sind. Schuhe mit ungewöhnlichen Looks in hervorragender Qualität trägt Marco Bloch aus allen Teilen der Welt für seine Kundschaft zusammen. Über tausend Kilometer weit mag er für ein spezielles Stück reisen, damit er es in einer ansprechenden Auswahl wöchentlich neu präsentieren kann. Wer so viel unterwegs ist, muss einfach gutes Schuhwerk haben. Dabei sind die Preise vernünftig. Rahmengenähte Herrenschuhe gibt es bereits unter 300 Franken.
45 Sec52 – Die Buchhandlung
Josefstrasse 52, 8005 Zürich
Telefon 044 271 18 18
info@sec52.ch, www.sec52.ch
Mo–Fr 10.30–18.30, Sa 10.30–17.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Röntgenstrasse Linie 32
1983 öffnet Sec52 seine Türen, steht seither für alles, was Buchmenschen sich unter einer Buchhandlung à l’ancienne vorstellen. Ricco Bilger, reisender Fremder mit mehr als nur einem Buch unter dem Arm, führt die Buchhandlung mitten im Herzen des Kreises 5 durch Sturm und Wind.
Sec52, Delikatessenladen für Bibliophile im realen Leben, ist eine Reise durch die Welten der Belletristik; der Kontinent Lyrik ist ein Paradies; erlesene Sortimente zu Film, Theater, Philosophie, Medientheorie, Typographie, Grafik, Architektur und Mode ergeben ein Tableau zur Zeit; Fotografie und Kunst vis-à-vis von Küche und Counterculture; die feine Auswahl an Kinderbüchern steht für den Glauben daran, dass das Buch die sinnlichste Verführung unter all den Medien ist und bleibt.
Sec52 wurde 2006 vom Architekturbüro Froelich & Hsu als Hommage an das Buch neu konzipiert und umgebaut. Der Lüster aus dem 19. Jahrhundert, eine phantastische Liaison zwischen Orient und Okzident, leuchtet seither allen Reisenden mit einem Buch unter dem Arm, die früher oder später hier vor Anker gehen.
Sec52 – siehe auch: www.bilgerverlag.ch
47 Shuala Concept Store
Josefstrasse 46, 8005 Zürich
Telefon 044 271 60 00
shop@shuala.com, www.shuala.com
Di–Fr 13.00–18.00, Sa 12.00–16.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Röntgenstrasse Linie 32
Hier möchte man direttissimo einziehen. Sich mit dem «Acapulco Chair» in die Fifties zurücklehnen. Mit Froschkönig Kopftücher tragen und von «Mimobot» wichtige Daten speichern lassen ... ach, einfach hier und jetzt alle Sinne anknipsen. Bei Shuala gibt es seit fünf Jahren diejenigen fantastischen Dinge, die zu Hause fehlen. Und im Kleiderschrank. Im Leben überhaupt. Sachen, die auffallen, Spass machen, aber nachhaltig brauchbar sind – ein so genannter, aber völlig anderer Concept Store, wo man nicht hinkommt, weil man etwas sucht, sondern um zu finden. Die Produkte im Geschäft werden mit viel Liebe und knallglamourösem Herzblut zusammengetragen, ausgestellt und an Leute mit Flair für Spezielles und Verrücktes verkauft: das Beste kleiner Labels und Designer zwischen Paris und Tokio. Mode, die so frisch ist wie ein neuer Tag, Spielereien, die Welten auf den Kopf stellen, Textilien ... Geschirr... Möbel und Lampen.
20 Sirup Schmuckdesign
Schreinerstrasse 43, 8004 Zürich
Telefon 044 241 41 51, Mobile 078 771 20 12
info@atelier-sirup.ch, www.atelier-sirup.ch
Do/Fr 11.00-18.30, Sa 11.00-16.00
oder nach Vereinbarung
VBZ: Kalkbreite Linien 2, 3, 32
Die Arbeit ist harzig, das Resultat leicht und frisch. Patricia Gottet giesst in ihrem Atelier-Laden Ringe, Armbänder und Colliers. Fliegenpilze und bernsteinartige Bijous entstehen in Kunst- und Polyesterharz. Das Material liegt ihr so am Herzen – also eigentlich ist das Herz darin eingeschmolzen und kann nicht mehr weg –, weil es in allen Formen und Farben anwendbar ist, was der Experimentierfreude und Kreativität einen Kosmos von Ideenblitzern eröffnet. Ist ein neuer Wurf gelungen, bunt und einzigartig in die alltägliche Welt entlassen, dann wird gleich der nächste Einfall umgesetzt. Fingerringe sind das Lieblingsthema der Gestalterin und kommen in allen möglichen Deklinationen daher. Wer solch einen zauberhaften sein Eigen nennt, sollte einmal versuchen, daran zu drehen; vielleicht erfüllt sich dann auch der Wunsch nach einem weiteren Schmuckstück aus dem Hause Sirup. Wenn nicht, darf man auch sagen, was man möchte – Spezialanfertigungen werden gerne umgesetzt.
24 Sitio
Stauffacherstrasse 178, 8004 Zürich
Telefon 044 432 18 00, Mobile 079 409 47 66
cg-raum@sitio.ch, www.sitio.ch
Do/Fr 12.15–18.30, Sa 11.00–16.00
VBZ: Bäckeranlage Linien 8, 31
Dieser Raum steht für andere Räume. In ihm werden Möbel, Produkte und Ideen präsentiert, die in den Räumen der Kundschaft sogar neue Welten aufschliessen können. Die Entwürfe dafür entstehen mit einer fast puritanisch zu nennenden Rigueur. Alle präsentierten Objekte werden in Kleinserien hergestellt oder sind handgefertigte Einzelstücke. Sie stammen von Designern, deren Arbeiten zu den ausgestellten Objekten passen – als Ergänzung zum Programm von Sitio-Inhaber Christian Grässli, das den Grossteil im Geschäft ausmacht. Neben Designmöbeln entwirft und realisiert er auch Innenraumkonzepte. Und weil handwerkliche Fähigkeiten und fundierte Materialkenntnis zusammen mit Ideen gute Chancen auf Möbelwerdung haben, kann Christian Grässli bestens beim Umsetzen individueller Wünsche Hand bieten. Speziell für die Kreislauf-Tage präsentiert Sitio eine Installation mit Strijbos&VanRijswijk, dem Musikerduo aus Holland, und noch dazu taktet Martin Fischers Wandskelettuhr «Clockwork» die Stunden.
16 Street-Files Mini Mart
Badenerstrasse 129, 8004 Zürich
Telefon 043 322 03 23
info@street-files.com, www.street-files.com
Di–Fr 11.00–19.00, Sa 11.00–17.00
VBZ: Kalkbreite Linien 2, 3, 32
Urbane, vom Mainstream unabhängige Kleider und Accessoires gibt es seit Ende 2007 im Street-Files Mini Mart. Was da für die Streetwear-Szene angeboten wird, ist ein erfolgreicher Mix zwischen Newcomer-Labels, Streetwear-Klassikern sowie zahlreichen technischen Gadgets.
Mit der wohl besten Auswahl an Print-T-Shirts und Vintage-Casio-Uhren auf Stadtgebiet hat sich der Street-Files Mini Mart in den letzten Jahren rasch eine treue Fangemeinde aufgebaut, und damit sich die Fans nicht gegenseitig auf die Füsse steigen, wurde eben mal das Geschäft vergrössert: Ein Haus weiter stellt die Crew seit diesem März ihre Highlights im neuen Lokal aus. Das Sortiment richtet sich nach wie vor an grosse Jungs, die nicht so aussehen wollen wie die anderen Stadtwanderer, und die Marken werden entsprechend weiterhin nach Fun-Faktor, Qualität und Funktion ausgesucht und zu bezahlbaren Preisen angeboten.
Im neuen Store ist vor allem die Schuh- und Denim-Sektion kräftig gewachsen: Leder-Sneakers, Denim und Chinos, hochwertig und daher strassenkompatibel. Übrigens kann man sich auch im Webshop auf dem Laufenden halten.
52 Swallow-d
Josefstrasse 12, 8005 Zürich
Telefon 044 272 85 50
info@swallow-d.com, www.swallow-d.com
Di-Fr 12.00-19.00, Sa 12.00-16.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Dieses Geschäft ist eine Welt für sich. Mit Hauptstädten, die Bari, Livorno, Caprarica, Enna oder Rimini heissen und bunt gestreift sind: Tamara Rists Sommertaschen aus Liegestuhlstoff sind ein Renner, seit es das blaue Meer gibt. Schon lange also. Die gelernte Damenschneiderin hat aber auch andere Welten anzubieten. Leuchtende Globen, die sich drehen lassen und Fernweh ins Bücherregal bringen. Was braucht man, um in all die Länder von anno dazumal zu reisen? Richtig: Sommerröcke. Die hängen in ihrer Ecke und warten mit frechen Motiven darauf, in die Ferne mitgenommen zu werden. Tamaras Welt tickt definitiv anders. In einem Tempo, das nostalgische Gefühle zulässt. Nicht nur, dass hier Zeiger original Sixties-Plattencover ablaufen und damit ganz spezielle Wanduhren sind, sondern im Schaufenster geht es mit Wohnaccessoires direkt zurück in ein goldenes Zeitalter, als Frisierkommoden, riesige Kristallaschenbecher und Adriano Celentano den Alltag verschönerten.
60 Tarzan Store
Konradstrasse 51, 8005 Zürich
Telefon 044 271 90 20
mail@tarzan.ch, www.tarzan.ch
Di–Fr 11.00–19.00, Sa 10.00–17.00
VBZ: Museum für Gestaltung Linien 4, 13
Tarzan und was bisher geschah: Zwei Jungs fangen irgendwann an, für ihre Freunde T-Shirts zu bedrucken. Aus der Idee wird ein handfestes Business – Tarzan eben. Wie der Muskelmann im Urwald bewegen sich die innovativen, auffallenden und lustigen Drucke mit ihren Leibchen kraftvoll durch den Grossstadtdschungel. Es folgen erste Schwünge in Basel, ein Gastspiel in Zürich, und bald schon ist das Label in der ganzen Schweiz der letzte Schrei. Seit August 2009 hat Tarzan mit einem Flagship-Store an der Konradstrasse in Zürich seine Zelte aufgestellt, wohin er Kundinnen und Kunden einladen und mit bodenständigeren Höhenflügen schwindlig machen kann. Die Streetfashion-Marke bietet ein umfassendes Sortiment für Männer, Frauen und Kids an – Kurz- und Langarm-Shirts, Strick und Underwear, Kleider und Hoodies sind stark im Kommen. Lederjacken, Hosen sowie Accessoires anderer Labels ergänzen die Tarzan-Kollektion perfekt.
69 The Gloss
Hardstrasse 312, 8005 Zürich
Telefon 044 271 38 06
info@thegloss.ch, www.thegloss.ch
Mo-Fr 11.00-19.30, Sa 10.00-17.00
VBZ: Escher-Wyss-Platz Linien 4, 13, 33, 72
Nicht alles, was glänzt, ist Gold. Zumindest auf den ersten Blick. So ist The Gloss, das Glanzstück, ein eher nüchtern weisses Ladenlokal mit Asphaltboden an der jungen brummenden Ausgangsmeile im ehemaligen Zürcher Industriequartier. Ziemlich interurban mit Anschluss an die Welt. Und so pulsiert auch das Herz des Geschäfts: Was hier und dort – beispielsweise in Japan – neu und anders ist, kommt ins Sortiment. Handgemachte Taschen aus Kobe oder für Eingeweihte echt glanzvolle Jeans, Schuhe, Kleider von Surface to Air, Rvca, Insight und anderen Labels. Sie präsentieren sich in mobilen weissen Stage Cases im L-förmigen Raum mit den grossen Schaufenstern. Eine weisse Leuchtrampe weist auf die Must-haves der Stunde hin. Die Rückwand ist den Kartonschachteln der Freitag-Produkte reserviert, die wie Grundnahrungsmittel zum städtischen Leben gehören. Zwischen Hype und Homemade gelingt es The Gloss auch nach zehn Jahren, das Unalltägliche ins alltägliche Stadtleben hinauszuschicken, wo es sich perfekt zurechtfindet.
22 Weisbrod
Stauffacherstrasse 180, 8004 Zürich
Telefon 043 243 94 70
stauffacher@weisbrod.ch, www.weisbrod.ch
Di–Fr 12.00–19.00, Sa 10.00–16.00
VBZ: Bäckeranlage Linien 8, 31
Weisbrod-Schals und Weisbrod-Krawatten sind stilvoll, modisch, avantgardistisch und vieles mehr. Zu finden sind gleichermassen fantasievolle wie dezente Dessins, kleine Armuren, Paisleys bis hin zu grosszügigen Mustern in vielen unterschiedlichen Farben – ermöglicht durch die Jacquard-Webtechnik, eine Spezialität des Hauses. Hinter dem relativ jungen Label Weisbrod steht die älteste Seidenweberei der Schweiz mit Sitz in Hausen am Albis in der Nähe von Zürich. Hier werden die Stoffe entworfen, entwickelt und produziert. «Die Vielfalt und Flexibilität, über die wir dank der eigenen Weberei verfügen, wollen wir unseren Kunden direkt zugänglich machen», so Sabine und Oliver Weisbrod.
Ein praktischer Hinweis, der vielleicht manchem viel Ärger erspart: Alle Weisbrod-Krawatten sind mit «cocoontec» ausgestattet, einer Behandlung, die die edlen Seidenstoffe vor jeglichen Speiseflecken schützt, ohne dem Material den seidigen Charakter und Glanz zu nehmen.
23 Xess + Baba
Stauffacherstrasse 178, 8004 Zürich
Telefon 043 243 84 90
info@xessbaba.ch, www.xessbaba.ch
Di–Fr 12.00–19.00, Sa 10.00–16.00
VBZ: Bäckeranlage Linien 8, 31
Die Masche mit den Karos und Streifen ist wie ein bunter Hund: einzigartig in ihrer Art. Und damit angenehm auffallend. Die Kleider von Xess + Baba haben einen starken Auftritt in der fröhlich kolorierten Welt der Fashion. Noch dazu erhält man beim Kauf eines Kleidungsstücks eigentlich zwei, denn der mehrfarbig gemusterte Strick zeigt auf der einen Seite breite Längs- und auf der anderen feine Querstreifen, was zwei verschiedene Charaktere ergibt. Die Sommerkollektion «day N° 7» lässt mit bis zu sieben Farben pro Kleidungsstück die Farbpalette förmlich explodieren: frisches Orange, zartes Gelb, Korallrot, verwaschenes Grün, Navy und leuchtendes Himmelblau werden akzentuiert durch Schwarz und Grau. Die Auswahl wird noch grösser, wenn man bedenkt, dass es die Zip-Jacken, Shirts, Tops, Kimono-Kleider, Jupes und vielen passenden Accessoires für Frauen und Männer in zehn Colorits gibt. Sieht gut aus, so eine Siebentagewoche à la Xess + Baba.
43 Zürcher Brockenhaus
Neugasse 11, 8005 Zürich
Telefon 055 555 55 55
info@zuercher-brockenhaus.ch, www.zuercher-brockenhaus.ch
Mo–Fr 10.00–18.30, Sa 10.00–16.00
VBZ: Limmatplatz Linien 4, 13, 32
Röntgenstrasse Linie 32
Das Zürcher Brockenhaus, die über hundertjährige, alte Dame im Kreis 5, hat auch ohne viele Worte Zeitgeschichte geschrieben. Erlebt und weitergegeben. Die Gemeinnützigkeit steht und stand dabei immer im Vordergrund. Überhaupt sind Geschichten, Erinnerungen, Gegenwart und Vergangenheit in diesem Hause aus der Zürcher Jugendstilzeit mit den Menschen in der und um die Stadt (den Mitarbeitern und den Kunden) eng verknüpft und spürbar. Mit Respekt, Leidenschaft und Freude wird hier echtes Recycling betrieben. Vom hunderttausendfach hergestellten Ikea-Möbel bis zur vergoldeten Harfe ist alles zu finden –nur eine Frage der Zeit. Mit der hauseigenen Schreinerei, die ein wenig aussieht, wie man sich das Atelier von Rodin vorstellt, wird vor Ort fachmännisch restauriert und aufgemöbelt. Manchmal, bei ganz grosser Neugier, erlauben die Hausherren und -damen sogar einen Besuch in den «heiligen Räumen» unter dem Dach. Da, wo der Staub sich schon seit gut einem Jahrhundert immer wieder mal von einem Möbelstück auf das andere legt. Dies ganz im Gegensatz zu den herausgeputzten, lichten Stockwerken darunter.
9 Zwei25
Zweierstrasse 25, 8004 Zürich
Telefon 044 241 02 34
info@zwei25.ch, www.zwei25.ch
www.nathalieschweizer.ch, www.mf-system.ch
Do/Fr 11.00–19.00, Sa 11.00–17.00
VBZ: Werd Linien 9, 14
Zwei25 heisst der Laden von Nathalie Schweizer und Mathias Frei. Das grosszügige Lokal dient Nathalie Schweizer als Atelier und ist gleichzeitig Show- und Verkaufsraum für ihre Damenkollektion sowie für die Möbel aus Mathias Freis Designbuero. Die Möbellinie MF-System aus dem Designbuero möbliert leicht und flexibel alle heutigen Mischformen aus Wohnen und Arbeiten: den Atelier-Loft, die Ideenküche, die Creative Lounge oder das Residential Office. In diese urbane Welt passen auch die Jupes und Kleider von Nathalie Schweizer: Sportlich, schlicht und casual eignen sie sich ebenso für die seriöse Sitzung oder Projektpräsentation wie für den Gang zum Einkaufen und zur Kinderkrippe oder den Kinobesuch am Abend. Dass die Designer den Laden selber führen, hat viele Vorteile: Jeder spürt, dass hier zwei Menschen das tun, was sie am liebsten tun und am besten können. Im persönlichen Gespräch werden auch individuelle Designlösungen möglich.
78 Ea Thomé
Am Wochenende vom 8./9. Mai 2010 im Viadukt, Bogen 14,
an der Viaduktstrasse, 8005 Zürich
Telefon 079 353 50 86, thome-fam@bluewin.ch
VBZ: Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Dammweg Linien 4, 13
Zuerst ist der Stoff, dann das Kleid. Die unterschiedlichsten Materialien wecken das Interesse. Die Designerin muss sie anfassen, sehen, wie sie fallen, wie die Farben spielen und die Musterungen bei Bewegungen reagieren. Durch Betrachten und Fühlen entsteht eine Vorstellung vom Aussehen des Kleides. Der Schnitt nimmt Form an. Ea Thomé fokussiert auf Klarheit und Einfachheit, damit der Charakter des Materials erhalten bleibt. Sowohl individuelle Einzelanfertigungen als auch kleinere Kollektionen umfasst die Arbeit der Kleidermacherin. Inspiriert von der Vielfalt der Stoffe, die Ea Thomé oft mit der Kundschaft gemeinsam aussucht und einkauft, entstehen die Entwürfe, die sie Saison für Saison in kleinem Rahmen anlässlich einer Vernissage in ihrem Atelier präsentiert. Es sind hauptsächlich Oberteile wie Blusen, Shirts und Hemden, aber auch Röcke und Kleider, die für die Kundin individuell auf Mass geschneidert werden.
79 Fontana Leuchten
Am Wochenende vom 8./9. Mai 2010 im Viadukt, Bogen 14,
an der Viaduktstrasse, 8005 Zürich
Telefon 079 339 98 76
fontana@fontana-leuchten.ch, www.fontana-leuchten.ch
VBZ: Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Dammweg Linien 4, 13
Die Werkstatt von Jürg Fontana befindet sich zwar immer noch publikumsfern in einer Hinterhofgarage, doch sein Leuchtenlabel ist gut im Geschäft und etabliert. Genauso läuft’s jetzt wohl auch hinter dem Haus, bei den alten Eisenbahnbögen: Wo Abbruchmaterial und Schutt gelagert wurden, erhebt sich der Bau in neuem Glanz und beherbergt Geschäfte mit innovativem Geist, bereit, bekannt zu werden. Auch das Restaurant Viadukt gehört zur aufstrebenden Einkaufsmeile. Und genau hier kann man sehen, was Nachbar Fontana so macht. Das Beleuchtungskonzept stammt nämlich aus seinem Licht-Labor. Typisch im Quartier: Jemand tüftelt im Verborgenen, und im Falle Fontana entsteht eine feine Kollektion schnörkelloser, innovativer Leuchten, die bei internationalen Labels und renommierten Einrichtungshäusern auf dem Programm stehen.
80 Franziska Gnos und
Simone Gugger
Am Wochenende vom 8./9. Mai 2010 im Viadukt, Bogen 14,
an der Viaduktstrasse, 8005 Zürich
Telefon 043 366 90 59
info@franziskagnos.ch, www.simonegugger.ch
schmuck@simonegugger.ch, www.simonegugger.ch
VBZ: Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Dammweg Linien 4, 13
Umgeben von Baustellen, auf denen das neue Zürich wächst, erscheinen die ehemaligen Produktionsgebäude der Zahnradfabrik Maag wie Zeugen einer längst vergangenen Zeit. Noch ist es aber nicht ganz aus dem Quartier verschwunden – das Handwerk. Wo zu beiden Seiten die Hochhäuser in den Himmel wachsen, teilen sich Franziska Gnos und Simone Gugger seit 10 Jahren ihr Atelier. Die zwei Schmuckgestalterinnen entwickeln Seite an Seite beständig ihre Kollektionen. Geprägt durch Eigenständigkeit und gegenseitige Inspiration entstehen Kleinserien und Einzelstücke von hoher gestalterischer wie auch handwerklicher Qualität. Vom Ohrring über Eheringe bis zu Manschettenknöpfen umfasst ihr Sortiment eine breite Palette.
Ergänzend zu herkömmlichen Goldschmiedetechniken setzt Franziska Gnos moderne, computergestützte Verfahren für Entwurf und Herstellung ihrer Schmuckstücke ein. Die Verschmelzung von Tradition und Innovation macht ihre persönliche Handschrift aus.
Simone Guggers Schmuckstücke bestechen auf den ersten Blick durch ihre harmonische Ausstrahlung. Sie entwirft schlichte Objekte, reduziert auf die Essenz einer Idee. Erst beim genaueren Hinsehen eröffnet sich dem Betrachter ein kleines poetisches Universum.
81 Maria van Rensen
Am Wochenende vom 8./9. Mai 2010 im Viadukt, Bogen 14,
an der Viaduktstrasse, 8005 Zürich
Telefon 043 222 48 14
info@mariavanrensen.ch, www.mariavanrensen.ch
VBZ: Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Dammweg Linien 4, 13
Bei Maria van Rensen materialisiert sich die Entdeckung des goldenen Schnitts. Einer treuen Klientel ist die Modedesignerin längst ein Begriff. Weitere Kreise sollten sie jetzt kennen lernen. Ihre Kollektion ist von einer raffinierten Einfachheit, die rundum stimmig ist. Die spezielle Technik: das Quadrat als Mass aller Grundschnitte. Das Ergebnis: unkonventionelle Schnittlinien, aus denen sinnlich-feminine Origami-Objekte entstehen, die, ob figurbetont oder lose fallend, eine ungekünstelte und faszinierende Ausstrahlung haben. Maria van Rensen verwendet überwiegend natürliche Materialien wie Wolle, Kaschmir, Leinen und Seide. Bevorzugt sind gedämpfte Töne, zwischendurch setzen kräftigere Farben Akzente. Vor allem Unistoffe werden verwendet. Selten einmal vermögen feine geometrische oder florale Dessins die Gestalterin zu neuen Kreationen zu verleiten. Die Einheit in der Vielfalt der Kleider, die ihre Handschrift tragen, ermöglicht es, dass alle Teile miteinander kombinierbar sind.
82 Marthuba
Am Wochenende vom 8./9. Mai 2010 im Viadukt, Bogen 14,
an der Viaduktstrasse, 8005 Zürich
Telefon 044 508 27 98
info@marthuba.com, www.marthuba.com
VBZ: Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Dammweg Linien 4, 13
Marthuba ist schwarz, purpurrot, aschgrau, beige, taubenblau, rosa, perlweiss, aubergine, türkis, violett, zitronengelb, anthrazit, farbig, gestreift, gepunktet, kariert, gekachelt, gerastert, bedruckt, gestrickt, einfach, ungewöhnlich, leger und modern.
Marthuba kommt von Martina Tresch und Florian Süsstrunk aus Zürich und bewegt sich zwischen Streetwear und Avantgarde. Gegründet im Jahre 2005 verkauft das Label heute in Zürich, Basel, Tokio, Berlin und im Internet.
83 Mediocre Success
Am Wochenende vom 8./9. Mai 2010 im Viadukt, Bogen 14,
an der Viaduktstrasse, 8005 Zürich
Telefon 079 272 50 62
mail@mediocresuccess.com, www.mediocresuccess.com
VBZ: Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Dammweg Linien 4, 13
Konzept-Accessoires für Concept Stores, für jene Geschäfte also, die Einkaufserlebnis, Unterhaltung, Lifestyle und Emotionen in ein anregendes Ambiente verpacken. Qualität und Einzigartigkeit prägen dementsprechend auch die Produkte für informierte Kunden. Für diese besteht das Konzept eines Portemonnaies nicht nur darin, Geld und Kundenkarten zu enthalten. Tatsächlich steckt in diesem Futteral mehr drin – und das zieht sich bis zum Necessaire durch. Eine gewisse Denkweise. In diesem Fall spielen Geometrie und Reduktion für zeitloses Design eine grosse Rolle. Funktionell, langlebig, schön und basta. So kann eine Beziehung entstehen. Reiseorganizer und Visitenkartenhalter wechseln auch nicht jede Saison. In hochwertigen Materialien werden die Accessoires in Italien von Hand gefertigt. Das verleiht Charakter und Exklusivität. Eveline Erni, die hinter Mediocre Success steht, hat in Italien Modedesign studiert und Lederaccessoires entworfen. Seit 2009 ist ihr eigenes Label auf dem Markt.
84 Nico Heilmann Lichtobjekte
Am Wochenende vom 8./9. Mai 2010 im Viadukt, Bogen 14,
an der Viaduktstrasse, 8005 Zürich
Telefon 044 501 48 33
info@nicoheilmann.com, www.nicoheilmann.com
VBZ: Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Dammweg Linien 4, 13
Kunststofflamellen hat er zur Schnecke gemacht: Die Pendelleuchte mit dem mediterranen Lichteffekt nennt sich «Escargot». Eine andere Perle mit Leuchtkraft: die gleichnamige Tischlampe, die er für den international bekannten Leuchtenhersteller Tecnolumen kreiert hat. Nico Heilmann designt und montiert in seinem Atelier-Showroom an der Zwinglistrasse 40 Kleinserien sowie exklusive Einzelanfertigungen. Mittlerweile sind fünf Leuchtenkollektionen erhältlich. Das Markenzeichen des Lichtkünstlers sind geschwungene Linien, die Assoziationen zu organischen Formen wecken. Die filigrane Leichtigkeit lässt die Objekte in sinnlicher Eleganz erstrahlen. Technische Kräfte halten die Materialien zusammen und erzeugen so im wahrsten Sinne des Wortes Spannung. Die auf Metallstreifen reduzierte Blüte etwa, die von drei Armen mit Glühbirnen erhellt wird, sieht an der Decke sehr schmuck aus. Apropos Bijous: Neuerdings ist der Designer auch in diesem Bereich tätig. Er kreierte für die Luzerner Schmuckfirma Keeeart die Linie «Steel».
85 Prächtig – Schweiz gemacht
Am Wochenende vom 8./9. Mai 2010 im Viadukt, Bogen 14,
an der Viaduktstrasse, 8005 Zürich
info@praechtig.ch, www.praechtig.ch
VBZ: Bahnhof Hardbrücke Linien 33, 72
Dammweg Linien 4, 13
Sag mir, was du trägst, und ich sage dir, wer du bist. Zum Beispiel ein Glückspilz, ein Platzhirsch oder ein Engel – jedem und jeder das Seine und das Ihre, oder anders gesagt: silberne Anhänger mit einfach verständlichen Motiven, die wie Piktogramme funktionieren – eine schmucke Art, sein Mitteilungsbedürfnis auszuleben. Mehrere davon aneinander getragen ergeben ganze Bildergeschichten. Die Schmuckstücke können zudem als Talisman oder Glücksbringer eingesetzt oder als persönliches Geschenk überreicht werden. Eine Neuheit sind Kunststoffmedaillons in Farben, die sich mit den Silberanhänger frei kombinieren und unterlegen lassen und dadurch verspielte Akzente setzen. Da der Schmuck also sehr gut für sich selber spricht, nur noch wenige Worte: Prächtig ist echtes Schweizer Design für Frauen, Männer und Kinder. Auch als Schlüsselanhänger in den Metallfarben Edelstahl, Gold und Schwarz zu haben, kombiniert mit einer schicken Lederschlaufe. Prächtig macht einfach pudelwohl.