Essen und trinken im Quartier
n den Kreisen 4 und 5 herrscht eine fröhliche Ess-, Trink- und Treffkultur und es gibt einzigartige Lokale, von denen wir hier die stimmigsten vorstellen möchten.
Die «Kreislauf 4+5»-Veranstalter Laden zum Lokaltermin:
Im Kreis 4
Aargauerhof — Aus der ehemaligen Chreis-Cheib-Chnelle an der Ecke Lang-/Hohlstrasse ist ein helles, freundliches Lokal geworden, wo auch alte Stammgäste anzutreffen sind. Traditionell sind die Gerichte, etwa Züri-Gschnätzlets, Gehacktes, Cordon bleu, Fleischkäse mit Spiegelei oder ein extra-schweres Schweinskotelett. Das Fleisch kommt zart und in Begleitung einer Berner Rösti auf den Teller.
Brasserie Lam —
Die Einrichtung ist asiatisch-zürcherische Fusion, das heisst gestylt urban, die Küche vietnamesisch-kantonesisch. Der Insider-Tipp der Gastgeberin: heiss-kalte Geschmackssensationen im Schichtenlook – Salat in die Schüssel, Reisnudeln und Fleisch darüber – Bun genannt. Die Abendausführung heisst Banh und ist zeitintensiver, aber auch gemütlicher, denn die Zutaten werden in aller Ruhe vom Gast in Reispapier gerollt. Dazu gibt’s Fischsauce und passt geeister Tee.
Casablanca —
Genau solche Café-Bars wünscht man sich in seiner Nachbarschaft. Leise Musik schmeichelt dem Ohr. Das kleine, aber feine Sortiment an Suppen, Snacks und Salaten liegt bereit. Die Kaffeemaschine verspricht nur Gutes. Das ist der Proviant für eine imaginäre Reise in die weite Welt. Die Tickets: Lesestoff und der Blick hinaus auf die lebendige Langstrasse.
Für Dich —
Das unaufgeregt schlichte Lokal bei der Bäckeranlage spricht alle an. Einladend sieht’s aus im «Kafi» mit den grossen Fenstern und dem schönen Holzparkett, wo auch Kinder willkommen sind. Am Mittag gibt es Suppen, Sandwiches, Kuchen; am Abend wird das Spielzeug weggeräumt und feiner Wein eingeschenkt: Dann ist Bar-Time. Am Sonntag gibt’s Brunch für die ganze Familie und im Sommer die besten Glacen. Neu dazugekommen ist in den oberen Etagen eine sympathische Pension.
Greulich Hotel —
Das gastliche Haus mit Design-Attitüde und auf Nachhaltigkeit bedachtem Geist findet für die Gäste fast ausschliesslich im Parterre statt. Das ausgezeichnete Restaurant mit dem Strassencafé davor, die kleine Bar und die Cheminée-Lounge schirmen den sinnlichen Innenhof ab. Er bildet mit seinem skulpturalen Birkenhain und dem Wasserbecken das Herz des Greulich. Hier wird im Sommer draussen gegessen und hier befindet sich auch der Trakt mit den loftartigen Gästezimmern und Suiten.
Italia —
In der authentischen, unkomplizierten Osteria kommt die Cucina della mamma auf den Tisch. Sommers im wunderschönen Garten und sonst im Ristorante, dessen Herzstück die Salumeria ist. Dabei handelt es sich um eine Vitrine mit wilden und anderen Gaumenfreuden aus Italien und der italienischen Schweiz. Ein authentischer Italiener, dessen Geschichte das richtige Leben schrieb und der deshalb noch heute so zeitgemäss ist.
Rothaus —
Eine wechselvolle Geschichte, eine sanfte, aber gründliche Renovation – und das Stadthotel mit Charakter ist wieder rundum attraktiv. Mit etwas Phantasie lässt sich immer noch ausmalen, wie hier Kurt Früh anno dazumal den legendären Film «Bäckerei Zürrer» drehte, später die Artisten vom Circus Knie im Winter logierten und dann leicht bekleidete Damen stundenweise ihre Arbeitsräume mieteten.
Schmuklerski —
Was den Gastgeber des Lokals anbelangt, bleibt im neuen Schmuklerski alles beim Alten: Ex-Fussballprofi Thomas Bickel ist mit Grand Café, Restaurant und Bar wieder im Eckhaus an der Badenerstrasse eingezogen. Der Treffpunkt in neuem Outfit ist zu jeder Tageszeit beliebt. Samstag und Sonntag kann man ausgiebig brunchen, die Bistrokarte bietet feine Kleinigkeiten und die Speisekarte Leckeres im grossen Stil. Mit einem Publikum so bunt gemixt wie die Cocktails.
Si o no —
Ja, noch einen. Und dazu eine kleine Auswahl Tapas, por favor. Weil die farbig gemusterten Kacheln am Boden und die patinierten Samtsofas so schön an den letzten Urlaub erinnern. Ein wenig Melancholie, ein wenig Vorfreude auf das, was da am Abend noch kommen mag: Das Quartier trifft sich in der ehemaligen Metzgerei. Das ist schon gute zehn Jahre so, und die Lieblingsbar darf sich darum auch Institution nennen.
Volkshaus —
Das eigenwillige Interieur mit den gemütlichen Séparées teilt die grosse Halle in gastfreundliche Sitzecken. Paris lässt grüssen. Oder Barcelona? Das Volkshaus ist, der Name sagt’s, ein weltläufiger Ort, wo man sich trifft: die hippe Quartierszene an der Bartheke und in der Lounge davor, der Ureinwohner beim Lieblingsbraten mit kulinarisch überraschenden Begleiterscheinungen.
Im Kreis 5
Acapulco —
Ein Wunder, dass die Scheiben der Acapulco Bar nicht ständig beschlagen. Die Stimmung am Wochenende ist heiss wie südländische Nächte: Besonders wenn Karaoke-Fans sich lauthals im Schlagersingen messen, im Untergeschoss nicht minder lustige Flippermeisterschaften stattfinden oder ganz generell das Zürcher Nachtleben gefeiert wird, kocht das Lokal.
Café Gloria —
Man wähnt sich abwechselnd in einem Ufo oder in einer Studenten-WG. Auch ohne den früheren Hipfaktor verlockt das Café Gloria mit seinen runden Fenstern immer noch dazu, den Blick über die schönste Strasse des Kreises 5 schweifen zu lassen oder im Sommer draussen vor dem Lokal zu sitzen, wo Bänke und Tische das Trottoir zu einem urban-gemütlichen Sitzplatz machen.
Café Noir —
Wenn es um den besten Café der Stadt geht – hier ein Anwärter auf den ersten Preis. Zu den warmen Köstlichkeiten werden in der Rösterei Snacks und Kuchen gereicht. Bei schönem Wetter auf der Terrasse. Und wer nicht die Bohne hat, wie man das Geschmackserlebnis daheim hinbekommt, der kauft sie sich einfach im Laden oder besucht einen Kurs.
Cinque —
Es gibt Gäste, die davon überzeugt sind, dass es das Restaurant Cinque seit Generationen gibt. Falsch. Oder besser: alles perfekt gefälscht. Die Stimmung in dem mit Artefakten vollgestopften Lokal versetzt in die tiefste Provinz Italiens. Geboten wird solide italienische Küche, und auch das Weinangebot passt bestens ins Konzept.
Josef —
Das Lokal ist ein Dauerbrenner. Zu Remo Tizzianis Zeiten stadtweit angesagt, erhielt es vor einigen Jahren eine Radikalkur. Das ganze Betriebskonzept wurde umgestellt, der Hauptgang gleich ganz abgeschafft. Seither wählt der Gast aus lauter Vorspeisen, das heisst, er kann Tapas essen, bis er genug gegessen hat. Wer nur fürs Feierabendbier oder den Gute-Nacht-Drink einkehren möchte, geht nicht zu Josef, sondern zu Maria – in die Bar gleich nebenan.
Mata Hari —
Freundliche Gottheiten wachen über die Gäste in Hawaii-Hemden und Tiki-Fieber. Auf Südseewogen schippert der Sommer zu allen Jahreszeiten durchs Lokal, was auch ohne exotische Drinks und Bier die auf Ferien gestimmten Sinne betört.
Restaurant Viadukt —
Urbaner geht’s wohl nimmer. Oben die Zuggleise, darunter, in den restaurierten Viaduktbögen, tut sich eine neue aufregende Designwelt auf. Das ruft nach Rast, will heissen Restaurant. In einzigartiger Atmosphäre wird den Gästen im Viadukt eine innovative, saisonale, leichte Landküche serviert und bei warmem Wetter im Garten die Illusion aufgetischt, die Josefwiese sei eine Alp. Hier spielt die Musik! An Wochenenden siehe Programm.
RiffRaff —
Architektonisch eines der spannendsten Gebäudeensembles im Quartier. Vier Kinosäle, ein Bistro und die dunkle Bar, wo während der Filmvorstellung geheimnisvoll das Licht des Filmprojektors über den Köpfen der Gäste flackert, machen das RiffRaff zum perfekten Night-Spot.
Tea Room Blunt —
Vorne Restaurant mit schlichten Holztischen und -stühlen, hinten marokkanische Lounge mit Sitzkissen. Das ist genau die richtige Umgebung, um in aller Ruhe Wasserpfeife zu rauchen, ein Couscous zu essen und herrlichen Tee aus frischer Minze zu geniessen. Die Atmosphäre in der ehemaligen Garage ist schlichtweg märchenhaft.

